Viele Mitmach-Aktionen 

Rotenburg am Strandfest-Samstag: Gas geben auf der Gass'

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Voller Einsatz: Die Men in Blech sorgten für Musik und gute Stimmung.  

Rotenburg. Es passte einfach alles: Das Wetter, die Veranstaltung, die vielen Besucher - zum Strandfest-Samstag war es in der Rotenburger Innenstadt und an der Fulda rappelvoll.

Selten hat es ein Song so gut getroffen: „Walking On Sunshine“ dröhnte es aus den Instrumenten der Men in Blech. Wie recht die Herren in den schwarzen Anzügen hatten, die mit vollem Einsatz in der Innenstadt für Musik und gute Laune sorgten, zeigte sich an den vielen Besuchern, die am Strandfest-Samstag beim Spiel und Spaß auf der Rotenburger Gass' unterwegs waren.

Eindrücke vom Strandfest-Samstag: Gas geben auf der Rotenburger Gass'

Das Wetter war bestens – und der Rest damit ein Selbstläufer. Die Rotenburger Vereine und Geschäftsleute haben Übung darin, sich den Besuchern zu präsentieren.

Besuch aus Erkrath bei Düsseldorf: Regine Mund und die dreijährige Amelie. Die Mama hat ihre Wurzeln in Bad Hersfeld - und die Tochter jede Menge Spaß in Rotenburg.

So gab es kaum einen Stand, der nicht irgendwie zum Mitmachen, plaudern und essen – oder einer Kombination aus den drei Möglichkeiten – einlud. Viele Kinder wetteiferten bei den Mini-Olympics und tobten in den Walking Bällen am Fuldaufer, wo die Schlange vor dem Stand der DLRG gefühlt nicht kleiner wurde.

Arianne (8 Jahre) und Arthur Renke (10) aus Rotenburg im Walking Ball auf der Fulda. Die Familie zog 2014 nach Rotenburg und hat seitdem kein Strandfest mehr verpasst.

Schaulaufen in der Mittaghitze

Natürlich hatte die Sommersonne auch ihre Schattenseiten: „So richtig Luft kommt hier nicht durch“, stöhnte Willi Krämer in seinem aufwendigen Troll-Kostüm.

Werben bei Sommerwetter: Willi Krämer musste alle 30 Minuten Pause machen. 

Der Osnabrücker machte Werbung für das Fantasy-Festival Annotopia, das im September im Schlosspark stattfindet. Beim Schaulaufen in der Mittagshitze musste er alle 30 Minuten Pause machen „und die verlorene Flüssigkeit wieder auffüllen.“

Doch ohne Trollkostüm ließen sich die Temperaturen offenbar gut aushalten: „Bis jetzt ist das eher noch ein ruhiges Strandfest“, sagte DRK-Einsatzleiter Andreas Heupel am späten Nachmittag. 14 Patienten mit Kreislaufproblemen, kleinen Schnittwunden oder Prellungen hatten die ehrenamtlichen Helfer bis dahin versorgt.

Leonie Kurz (6 Jahre) aus Lutterberg lässt sich von Lysann Klippel (14) vom Jugendrotkreuz Rotenburg ein Airbrush-Tattoo machen. Im Hintergrund: Mama Elena Kurz, Papa Alexander und Bruder Samuel (3).

Ein Fernseher für die Plastikente mit der Nummer 1959

Er war der Sieger, trotzdem verpasste der Rotenburger Jannik Morgner die Verkündung der schnellsten Plastikente beim traditionellen Rennen auf der Fulda – am Tresen.

Er kaufte fünf Lose, "das sechste gab es umsonst": Jannik Morgner schickte die schnellste Plastikente ins Rennen. 

Genau 8 Minuten und 54 Sekunden hatte seine Startnummer 1959 bis ins Ziel gebraucht und war damit die schnellste im Feld der 2000 Plastiktierchen. Sein Preis: ein neuer Fernseher. 

Auf Platz 32 landete Bürgermeister Christian Grunwald. Der Rathauschef sicherte sich damit einen Blumengutschein. Wer den Strauß wohl bekommt?

Da war noch alles offen: Der Start des traditionellen Entenrennens auf der Fulda. 

Quelle: HNA

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