Wide Creek Festival lockte die Musikfans vor den Badepark

Punkrock bis tief in die Nacht beim Konzert in Ronshausen

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Ausgelassen und hautnah: Einige hundert Fans feierten fröhlich am Ulfeufer. Das Publikum erlebte die Musiker ganz aus der Nähe.

Ronshausen. Punkrock schallte am Samstag durchs Ronshäuser Ulfetal. Die Frankfurter Cover-Band „Alex im Westerland“ war zu Gast beim Wide Creek Festival und sorgte ordentlich für Stimmung.

Im Vorprogramm waren die Gruppe Red Carpet aus Bad Hersfeld und die Kasseler Gruppe Blend aufgetreten. Das sommerliche Rockkonzert am Bachlauf der Ulfe hat in Ronshausen inzwischen Tradition: Am Samstag feierten dort, beim sogenannten Wide Creek Festival, wieder Hunderte ausgelassen mit drei verschiedenen Rockbands. Trotz des Erfolgs ist fraglich, ob die Tradition fortbesteht.

Den Anfang machte am Samstagabend die Gruppe Red Carpet aus Bad Hersfeld mit Covern großer Rockklassiker. Auch die Kasseler Band Blend lieferte druckvolle Versionen von Rocksongs wie „Heroes“ oder „Sympathy for the devil“.

Bekannt für ihre mitreißende Bühnenshow ist die Frankfurter Gruppe „Alex im Westerland“, die seit Jahren erfolgreich mit den Titeln der deutschen Punk-Gruppen „Ärzte“ und „Die Toten Hosen“ unterwegs ist. Auch das Ronshäuser Publikum begeisterte die Band bis tief in die Nacht.

Das Wide Creek Festival ist vor einigen Jahren aus einer Initiative des Kultur- und Carnevalsvereins (KCV) hervorgegangen. Die Idee war, den klassischen Karneval um ein Angebot zu ergänzen, das ein anderes Publikum anspricht. „Wir wolten mal was Neues ausprobieren“, sagt Ralf Heußner von der Initiative. Mehrmals lud die Gruppe schon zum Festival an der Ulfe ein, außerdem zum „Wide Creek Indoor“ ins Haus des Gastes.

Zirka 15 Helferinnen und Helfer rund um einen kleineren festen Kern waren diesmal wieder in die Organisation involviert, sorgten für Chipskasse und Getränke, für Kasse und Einlass und die vielen Kleinigkeiten, die zu einer Veranstaltung dieser Größe dazugehören. „Ich persönlich möchte es unbedingt weiter machen“, sagt Ralf Heußner über die Zukunft des Festivals. Dennoch sei es momentan in der Schwebe, ob am Ulfelauf auch im kommenden Jahr gerockt werde. Das hänge auch davon ab, ob sich weitere engagierte Helfer fänden.

Quelle: HNA

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