Einstimmig beschlossen

Parlament hat entschieden: "Ja" zu Hängebrücke und Freizeitpark in Rotenburg

Touristenmagnet: Fußgängerhängebrücken wie diese in Geierlay im Hunsrück ziehen viele Gäste an.

Rotenburg. Das Kottenbachtal in Rotenburg soll zum Freizeitparadies ausgebaut werden. Einstimmig hat das Rotenburger Stadtparlament am Donnerstag die Bauleitplanung in Gang gesetzt.

Es geht um den Bau einer spektakulären Fußgängerhängebrücke sowie um eine Sommerrodelbahn und weitere Attraktionen.

Dazu nötig ist eine Änderung des Flächennutzungsplans, die ebenfalls einstimmig beschlossen wurde. Die Flächen, die bebaut werden sollen, liegen nach Angaben von Bürgermeister Christian Grunwald im städtischen Waldgebiet. Der Anfangs- beziehungsweise Endpunkt der Brücke soll auf dem Grundstück der Rodenberg-Alm liegen. Hotelier Gert Göbel ist der Investor der Fußgängerhängebrücke. Von deren Bau wären etwa 12.000 Qudratmeter Fläche betroffen.

Der Bürgermeister sagte zwar, dass die Stadtverordneten lediglich über die baurechtliche Grundlage entschieden, nicht darüber, ob die Brücke kommt oder nicht. Dennoch sei die Entscheidung ein Bekenntnis zum gesamten Projekt, einem touristischen Highlight, von dem die ganze Region profitieren könne.

CDU-Fraktionsvorsitzender Jonas Rudolph sprach gar von einem „touristischen Leuchtturm“. Rotenburg sei ein Tourismusstandort, dennoch müssten die Entscheidungen für den Ausbau des Wirtschaftszweiges immer im Einklang mit den Menschen, die in der Stadt lebten, stehen. Bei der Neugestaltung des Kottenbachtals sieht er dies gewährleistet.

Wolfgang Bodenstein (SPD) unterstrich ebenso wie Rudolph, dass das tourismusfördernde Projekt für die Stadt finanziell risikofrei sei – ein Grund mehr, zuzustimmen.

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