Zwangspause für 160 Mitarbeiter

Papierpresse bei Hilti in Bebra in Brand geraten

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Ein Atemschutzgeräteträger inspiziert die Papierpresse: Schnell von der Bebraer Feuerwehr gelöscht war der Brand am Donnerstagvormittag bei Hilti.

Bebra. Bei der Firma Hilti in Bebra hat es am Vormittag gebrannt: Nachdem das Papier in einer Presse Feuer gefangen hatte, mussten alle zu der Zeit anwesenden rund 160 Mitarbeiter die Werkshalle verlassen.

Einsatzleiter Frank Henning erklärte, die Freiwillige Feuerwehr sei von der Brandmeldeanlage alarmiert worden und daraufhin mit zwei Fahrzeugen und 12 Kräften ausgerückt. Beim Eintreffen hatten Hilti-Mitarbeiter schon selbst Versuche mit drei Schaumlöschern unternommen. 

Die Bebraer Wehr löschte den Brand ab, dabei waren auch zwei Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Anschließend kontrollierte die Wehr mit einer Wärmebildkamera und lüftete die Halle. Nach ersten Erkenntnissen ist ein Antrieb heißgelaufen und hat das Papier entzündet, das sich in der Presse befand. In der Maschine wird es zur besseren Entsorgung in handliche Pakete gepresst.

Heinz Mischke, einer der Unit-Leiter, erklärte, in den 40 Jahren seiner Betriebszugehörigkeit habe es noch nie einen Brand gegeben. Jedes Jahr fänden aber drei Übungen für einen solchen Fall statt, und man könne auf zwölf Brandschutzhelfer zurückgreifen. Einige Mitarbeiter, so auch Volker Keidel, seien selbst in der Bebraer Wehr aktiv. Nach einer Stunde im Freien sagte Mischke, er hoffe, dass die Beschäftigten von Hilti bald wieder in die Halle zurückkehren könnten. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

Quelle: HNA

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