Vom Wind abgebrochen

Orkan „Friederike“ zerstört das Trottenkreuz bei Imshausen

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Hielt dem Orkan „Friederike“ nicht stand: Das Kreuz liegt nun, in mehrere Teile zerbrochen, auf den Treppenstufen (im Hintergrund der Gedenkstein für Adam von Trott).

Imshausen. Wo sonst das weithin sichtbare, 14 Meter hohe Eichenkreuz oberhalb des Bebraer Ortsteils Imshausen stand, klafft seit Orkan „Friederike“ eine Lücke.

Das Gedenkkreuz erinnerte an Adam von Trott zu Solz und seine Mitstreiter im Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Es wurde über der Stahlhalterung vom Wind regelrecht abgebrochen und liegt nun in mehreren Teilen auf den vor dem Gedenkstein nach unten führenden Treppenstufen. Der direkt neben dem Kreuz stehende Gedenkstein wurde durch den Fall des Kreuzes glücklicherweise nicht beschädigt.

Beim Anblick des zerstörten Kreuzes werden nicht nur bei Bruder Peter Hönig von der Kommunität Imshausen, auf deren Grundstück das Kreuz steht, Erinnerungen wach. Schon einmal, im Jahr 1999, wurde das Kreuz durch einen Sturm zerstört. Damals wurde das ursprünglich 1949 durch die Brüder Werner und Heinrich von Trott zu Solz errichtete Denkmal durch ein neues ersetzt.

Die Stiftung Adam von Trott teilt mit, dass man sich bemühe, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben, um den Gedenkort auch für die Zukunft erhalten zu können.

Spenden erbeten

Wer dazu beitragen wolle, könne dies durch eine Spende an den Verein Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. (Kontoverbindung Evangelische Bank Kassel, IBAN DE84 5206 0410 0000 6177 41) mit dem Verwendungszweck „Kreuz“ tun. (red/rey)

Quelle: HNA

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