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Rotenburg: Ofenrohr löst Brand in Fachwerkhaus aus

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Von: Silke Schäfer-Marg

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Das Bild zeigt Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfahrzeug vor einem kleinen, beige verschindelten Fachwerkhaus, das von weiteren Fachwerkhäusern eingerahmt ist.
Wand wurde geöffnet: Der Feuerwehr in Rotenburg gelang es schnell, den Brand zu löschen. Das Gebäude ist laut Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut derzeit nicht bewohnbar. Zur Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben. © Silke Schäfer-Marg

Ein überhitztes Ofenrohr ist nach Einschätzung der Feuerwehr Ursache für einen Brand am Mittwochmorgen in Rotenburg. Betroffen war ein Fachwerkgebäude in der Altstadt.

Rotenburg - Der Bewohner, ein älterer, gehbehinderter Mann, konnte mit Hilfe seiner Pflegedienstkraft und eines Nachbarn das Haus unverletzt verlassen. Angaben zur Schadenshöhe gibt es noch nicht.

Die Pflegedienstkraft Joanna Flores hatte den Rauch schon beim Betreten des Hauses gerochen und fand ihren Patienten, der neben dem Sicherungskasten saß, erzählt sie. Beim Ofenrohr in der Küche seien Rauch und kleine Flammen hervorgekommen. Daraufhin habe sie die Feuerwehr alarmiert und ihren Patienten schnell angezogen und gemeinsam mit einem Nachbarn nach draußen gebracht.

Der alte Herr wurde vom Rettungsdienst betreut und ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr unter Leitung von Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut löschte den Brandherd schnell und mit nur wenig Wasser, dem ein Löschmittel zugesetzt war. Die 20 Einsatzkräfte öffneten die Wand auf einem Streifen von etwa einem Meter Breite und kontrollierten die Fläche mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester.

Das betroffene Ofenrohr verläuft auf der Wand. Die Hitze sei so stark gewesen, dass bereits ein Balken in der Wand begonnen hatte zu brennen, sagte der Stadtbrandinspektor. Nach seiner Einschätzung ist das Haus aktuell nicht bewohnbar.

Silke Schäfer-Marg

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