Polizei ermittelt wegen Gewässerverunreinigung

Öllache auf der Werra bei Heringen: Feuerwehr legt Sperre aus

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Öllache auf der Werra bei Heringen.

Heringen. Auf der Werra bei Heringen hat sich eine Öllache ausgebreitet. Die Feuerwehr hat an der Werrabrücke in Widderhausen eine Ölsperre ausgelegt. Die Umweltgefährdung ist aber offenbar nur gering.

Einsätzkräfte kontrollierten die Ölsperren, wie ein Sprecher der Leitstelle des Kreises mitteilte. Die Lache hatte sich am Dienstag auf dem Fluss ausgebreitet. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Hans-Jürgen Pfromm könnte das Öl aus einem Regenüberlaufkanal stammen. Nach einer ersten Einschätzung der Unteren Wasserbehörde ist die Umweltgefährdung aber eher gering. 

„Es riecht wie Heizöl, aber die Farbe stimmt nicht", erklärte Heringens Bürgermeister Daniel Iliev auf Anfrage unserer Zeitung. Gewissheit über die Herkunft des Öls soll nun eine Beprobung bringen, deren Ergebnisse am Donnerstag vorliegen sollen. Iliev lobte das "zügige und besonnene" Eingreifen der Feuerwehr, die die Lage gut im Griff habe. Auf den Ölfilm werde ein Bindemittel aufgetragen, das regelmäßig abgeschöpft wird. Die Feuerwehr kontrolliere zudem mit einem Boot die Ölsperre. 

Ein aufmerksamer Mitbürger hatte am Dienstag gegen 18 Uhr die Leitstelle des Landkreises Hersfeld-Rotenburg informiert. Negative Auswirkungen auf den Fischbestand wurden laut Polizei bislang nicht festgestellt. Die Ermittlungen zu Herkunft und Verursacher dauern an. Die Polizei leitete ein Verfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung ein. (dpa/red/kai/nm)

Quelle: HNA

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