Freigabe ist für 2. März geplant

Neuer Eingangsbereich für Bebras Bahnhof ist bald fertig

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Tolle Aussicht über dem Flügeldach des Bahnhofs: Vom Hubsteiger aus montieren Sascha Merz und seine Kollegen Blenden an den Rändern des Glasdachs.

Bebra. Noch versperrt ein Bauzaun den Zugang zum Haupteingang des Bebraer Bahnhofs. Am 2. März soll der Eingang aber freigegeben werden.

Ein Blick über den Zaun verrät, dass sich das, was dort in den vergangenen Monaten entstanden ist, sehen lassen kann. Noch werkeln Bauarbeiter an und unter dem großen Glasdach.

Entstanden ist ein Haupteingang, der des traditionsreichen Bebraer Bahnhofs würdig ist. Imposant wirkt der Zugang. Von drei Seiten her führen Treppen sowie eine Fahrradrampe hinunter zur Gleisunterführung. Dazwischen laden höhere Stufen zum Verweilen ein. Schräg und unregelmäßig angebrachte Säulen aus Stahl zur Stütze des Glasdaches lockern den optischen Eindruck auf.

Knapp zehn Arbeiter sind momentan noch Tag für Tag auf der Baustelle beschäftigt. Ein Gitternetz zur Abwehr von Tauben muss noch unter dem Dach angebracht werden, am Dach fehlen noch die spiegelnden Blenden an den Rändern. Fahrradständer und Poller sollen noch aufgebaut, Geländer und Handläufe montiert werden. Am Fuß mancher Säule fehlt noch das Pflaster. Und das Kiosk-Gebäude braucht noch eine Außenverkleidung. So gut wie fertig, berichtet Bauamtsleiter Patrick Schuster, sei auch der Fahrstuhl.

Am Busbahnhof nebenan, der zusammen mit dem Haupteingang entsteht und in seiner Optik von Dach und Stützen entsprechend angepasst wurde, fehlt noch die Beleuchtung. Zum Schutz gegen Wind für wartende Fahrgäste sollen hier zudem Glaselemente eingebaut werden, sagt Patrick Schuster.

Wie so vieles in der neu gestalteten Bebraer Innenstadt, wirkt auch der Bereich rund um den neuen Haupteingang zum Bahnhof gut durchdacht. Zwischen dem Eingang und dem gegenüberliegenden Seniorenzentrum entsteht ein sogenannter „Kiss-and-Ride-Parkplatz“: Hier, im Wendehammer, erklärt Schuster, können Bahnfahrer, die mit dem Auto gebracht werden, aussteigen und sich verabschieden.

Ursprünglich sollte der Haupteingang bereits Anfang Februar freigegeben werden. Durch die Verzögerung seien aber keine weiteren Kosten entstanden, sagt Patrick Schuster, auch wenn es Lieferschwierigkeiten gegeben habe und einzelne Teilaufträge unter den beteiligten Firmen neu verteilt worden seien. Das Kioskgebäude, wo auch Fahrkarten erhältlich sein werden, werde ab April betrieben. Im Mai soll es eine offizielle Einweihungsfeier geben.

Quelle: HNA

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