Parlamentssitzung

Nentershausen bietet wieder Dauerkarten fürs Freibad an

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Ein Wunsch der Bürger ist erfüllt: Für das Nentershäuser Freibad gibt es wieder Saisonkarten. 

Nentershausen. Große Brocken mussten die Nentershäuser Gemeindevertreter am Donnerstagabend nicht stemmen. Ein paar Entscheidungen aber sind gefallen. Wir stellen sie im Schnellcheck vor.

Das Freibad

Einstimmig hat das Parlament eine neue Satzung für die Benutzung des Freibades der Gemeinde verabschiedet. Die Verwaltung hat mit dem Badbetreiber Thimet die Gebühren überarbeitet. Sie kommt damit einem Wunsch aus der Bevölkerung nach. Bei den Einzel- und Zehnerkarten ändern sich nichts. Neu ist, dass wieder Saisonkarten angeboten werden. Ein Grund dafür ist, dass das Bad wieder durchgehend – auch an Regentagen – geöffnet ist. Saisonkarten für Kinder unter sechs Jahren kosten nichts. Von sechs bis 17 Jahren muss man dafür 35 Euro zahlen, Erwachsene ab 18 Jahren zahlen 60 Euro. Für eine Familie – zwei Erwachsene mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren – kostet die Saisonkarte 110 Euro; für die Kleinfamilie (Alleinerziehende mit Kindern) 80 Euro.

Die Feuerwehr

Der Gemeindevertretung lag außerdem der Beschlussvorschlag vor, die Satzung der Freiwilligen Feuerwehr zu ändern. Damit wäre die Wahl eines zweiten stellvertretenden Gemeindebrandinspektors möglich geworden. Auf Wunsch der Feuerwehrführung ist dieser Tagesordnungspunkt aber abgesetzt worden. Das Thema soll zunächst noch einmal in einer der nächsten Wehrführer-Ausschusssitzungen besprochen werden.

Anträge der CDU

Die CDU-Fraktion hatte beantragt, die Geschäftsordnung für das Parlament zu ändern und die Ladungsfrist für die Sitzungen auf zehn Tage anzuheben. Mit SPD-Mehrheit beschlossen wurde der Änderungsantrag der SPD, die Ladungsfrist von drei auf fünf Tage anzuheben. Beide Fraktionen begründeten den Wunsch nach einer längeren Ladungsfrist damit, sich ausreichend auf die Themen vorbereiten zu können. Das System dürfe in unserer schnelllebigen Zeit nicht künstlich verlangsamt werden, betonten SPD und Verwaltung. Außerdem betrage die Frist in der Praxis meist sieben Tage.

Die CDU-Fraktion hatte außerdem beantragt, die Sitzungstermine für das Parlament für das ganze Jahr in der ersten Sitzung des Kalenderjahres festzulegen, um besser planen zu können. Hierfür sei nicht das Parlament zuständig, sondern der Ältestenrat, erläuterte der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Karl-Heinz Bornschier. Der Rat wird sich im November mit dem Antrag befassen. Bisher hatten sich die Gemeindevertreter auf dem kurzen Dienstweg am Ende einer Sitzung auf die nächsten beiden Termine geeinigt.

Kanalbau in Süß

CDU-Fraktion und SPD fragten nach, wann der Kanalbau in Süß startet. Die Antwort von Bürgermeister Ralf Hilmes: Mitte April soll definitiv feststehen, welche Firma die Arbeiten übernimmt. Dann wird der Zeitplan festgelegt.

Quelle: HNA

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