Tourismus

Naturpark wird größer: Nentershausen tritt Frau-Holle-Land bei

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Traumhafte Kulisse: Der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land begeistert Besucher mit malerischen Landschaften – wie hier auf dem Hohen Meißner.

Nentershausen/Eschwege. Nentershausen tritt dem Tourismusverband Geo-Naturpark Frau-Holle-Land bei. Das bestätigte Bürgermeister Ralf Hilmes (SPD) am Dienstag.

„Wir werden unter der Dachmarke des Naturparks weiter touristisch profitieren“, ist Hilmes sicher. Eine kleine Kommune wie Nentershausen sei heutzutage kaum noch in der Lage, eigene Wege im Tourismusmarketing zu gehen. „Wir werden dort ideal vermarktet und professionell betreut“, sagt der Bürgermeister.

Der Geo-Naturpark auf einen Blick

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Bisher gehören dem Zweckverband die Landkreise Werra-Meißner und Kassel an. Die Städte und Gemeinden der beiden Kreise sind als solche selbst nicht Mitglied. Die Mitgliedschaft der Gemeinde Nentershausen, als Teil des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, hätte zunächst über den interkommunalen Zusammenschluss mit Herleshausen und Sontra eingebunden werden sollen. Weil das satzungsrechtlich schwierig geworden wäre, wurde jetzt dieser Weg gewählt.

Für die gemeinsame Tourismusvermarktung in dem Verband wird sich durch diese Neuordnung nach Angaben von Anja Laun vom Geo-Naturpark nichts ändern im Vergleich zur Zusammenarbeit in der Vorgängerorganisation. „Nentershausen war ja auch Mitglied der Werratalmarketing-Tourismusgesellschaft, deswegen ist das für uns nicht neu“, sagt Laun.

Reizvoll für Urlauber

Nentershausen sei für den Naturpark nicht zuletzt wegen seiner Übernachtungsmöglichkeiten und der gastronomischen Vielfalt interessant. Darüber hinaus sei der Premiumwanderweg in der Gemarkung ein reizvolles Angebot für Urlauber.

„Wir hätten uns auch in Richtung Rotenburg und Bebra orientieren können“, sagt Bürgermeister Hilmes, „aber da wir schon seit Jahren erfolgreich interkommunal mit Sontra und Herleshausen zusammenarbeiten, ist es nur logisch, jetzt diesen Schritt zu gehen“.

Der Beitritt Nentershausens zum Geo-Naturpark muss in der Gemeindevertretersitzung noch offiziell beschlossen werden. Bürgermeister Hilmes geht aber von einer breiten Zustimmung aus.

Quelle: HNA

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