Mehr als 300 Zuhörer

Musik zum Träumen bei Shiregreen-Konzert auf dem Rotenburger Marktplatz

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Drei aus der Shiregreen-Familie: Tom Eriksen (von links), Klaus Adamaschek und sein Sohn Paul beim Konzert auf dem Rotenburger Marktplatz.

Rotenburg. „Wir sind eine Art Patchworkfamilie“, sagt der Rotenburger Klaus Adamschek über das Bandprojekt namens Shiregreen, das er vor vielen Jahren gegründet hat.

Dass Shiregreen nach wie vor voller Leben und Schaffenskraft ist, haben Adamaschek und drei weitere Musiker nun an einem zauberhaften Musikabend vor einem mit mehr als 300 Menschen gefüllten Marktplatz unter dem Rotenburger Sternenhimmel unter Beweis gestellt.

Neun Musiker gehören inzwischen zur Shiregreen-Familie. Am Freitagabend standen beziehungsweise saßen neben Sänger und Gitarrist Klaus Adamaschek dessen treuester Begleiter, sein Sohn Paul am Bass, sowie Lukas Biermanns am Schlagzeug und Tom Eriksen an der elektrischen Gitarre auf der Bühne. Biermanns kommt aus Dortmund und ist neu im Shiregreen-Kreis, der Däne Tom Eriksen seit vielen Jahren auf Adamscheks Alben zu hören.

Eine Mischung aus neuen und alten Shiregreen-Songs und meist bekannten Titeln anderer Interpreten prägte das Programm. Ohne melancholische Schwere soll er auskommen, der Folkrock unterm Sternenhimmel, erklärte Adamschek später die Songauswahl.

Ein lauer Sommerabend und die Musik von Shiregreen lockten die Rotenburger in Scharen auf den Marktplatz.

Das Publikum hörte „Queen of Hearts“ oder „Road to Aberdeen“ von Shiregreen sowie Klassiker wie „The Boxer“ von Simon und Garfunkel oder „Who’ll stop the Rain“ von John Fogerty – Musik zum Davonträumen, geprägt vor allem von Adamascheks warmer Singstimme und Eriksens gefühlvollem und virtuosen Gitarrenspiel. Paul Adamaschek spielte nicht nur sein Instrument, sondern unterstützte seinen Vater auch gesanglich – ein harmonisches Zusammenspiel der Stimmen.

Zum dritten Mal fand der Sommer-Folkrock unterm Sternenhimmel statt. In die Organisation waren neben der Band wieder die Stadt Rotenburg und das Café Moritz eingebunden. Diesmal gab es sogar eine Vorband: Die Gruppe „Supporters“, die sich im Ruhrgebiet rund um Paul Adamaschek gebildet hat, führte das Publikum zu Beginn mit ihren lautstarken Interpretationen gängiger Rocksongs in die Welt der Rockmusik.

Quelle: HNA

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