Zweifel nach Aussage von zwei Zeugen

Mordprozess von Bebra: War die Frau schon länger tot?

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Vor dem Prozesstag: Der aus dem Fernsehen bekannte Kasseler Rechtsanwalt Christopher Posch (links) verteidigt den 69-jährigen Steuerberater aus Bebra, der seine Frau mit einem Jagdgewehr getötet haben soll.

Bebra / Fulda. Zwei Zeugenaussagen im Mordprozess von Bebra lassen Zweifel aufkommen, dass die 67-jährige Frau eines Steuerberaters tatsächlich erst in der Nacht zum 21. Februar gestorben ist.

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Vor dem Landgericht Fulda haben am Freitag die Enkelin und die Haushaltshilfe des Steuerberaters ausgesagt, der angeklagt ist, seine Frau ermordet zu haben. Der 69-Jährige hat vor Gericht erklärt, seine Frau sei in jener Nacht bei einem Unfall mit dem Jagdgewehr tödlich am Kopf getroffen worden. 

Seiner Putzfrau hatte er aber bereits am Vorabend für Freitag abgesagt. Der Grund: Er müsse seine Frau ins Krankenhaus bringen, weil es ihr nicht gut gehe. Die Enkelin hatte sogar schon am Mittwochmorgen vergeblich versucht, ihre Großmutter telefonisch zu erreichen. (mcj)

Warum die Enkelin nicht glaubt, dass ihr Großvater seine Frau ermordet hat, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Rotenburg-Bebra.

Prozessauftakt zur Bluttat von Bebra

Bluttat von Bebra: Prozessauftakt

Quelle: HNA

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