Kreiseigene Erholungsstätte auf Fehmarn

Möglicher Verkauf: 2,18 Millionen Euro für Meeschendorf geboten

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Soll verkauft werden: Die Ferienstätte Meeschendorf auf Fehmarn. Ob der Kreistag das derzeitige Angebot über 2,18 Millionen Euro akzeptiert, entscheidet sich voraussichtlich in der Sitzung am 18. Juni.

Hersfeld-Rotenburg. Die kreiseigene Erholungsstätte Meeschendorf könnte für 2,18 Millionen Euro verkauft werden. Die Kreisausschüsse beraten derzeit über das Angebot. 

Die 2,18 Millionen Euro seien das Ergebnis aus dem am 29. Mai abgeschlossenen Bieterverfahren, gab das Landratsamt des Kreises Hersfeld-Rotenburg am Mittwochabend bekannt.

Der Kreistag hatte die Verwaltung damit beauftragt, die defizitäre und sanierungsbedürftige Ferienanlage auf Fehmarn zu veräußern.

Am Dienstag hatten die Mitglieder des Kreisausschusses über das Angebot zum Verkauf der Erholungsstätte beraten. 

27 Kaufinteressenten, 12 Bieter, wiederholt neue Höchstgebote

Laut Landkreis gab es 27 Kaufinteressenten an dem rund 1,1 Hektar großen Grundstück unmittelbar am südöstlichen Strand der Ostseeinsel. Zwölf Bieter hatten während des Verfahrens ein Angebot abgegeben. Es war mehrfach verlängert worden, weil es erneute Höchstangebote der Interessenten gegeben hatte.

Erst am Montag hatte einer der Bieter, Immobilienwirt Martin Grebe aus Ludwigsau, Widerspruch gegen das Bieterverfahren eingelegt. Er sei nicht korrekt über den Stand der Gebote informiert worden, so die Aussage des Investors. Das Landratsamt widersprach.

Am Donnerstag beraten der Haupt- und der Finanzausschuss des Kreistages über den Verkauf. Eine endgültige Entscheidung wird in der nächsten Kreistagssitzung am 18. Juni erwartet.

Quelle: HNA

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