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Mit dem Heimatabend im Festzelt begann die Bäwersche Kirmes

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Von: Wilfried Apel

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Bebras Entdeckung des Heimatabends: Corinna „Coco“ Sarac. Weitere
Bebras Entdeckung des Heimatabends: Corinna „Coco“ Sarac. Weitere © vom Heimatabend unter hna.de/rotenburg. Foto: WILFRIED APEL

Ja, sie lebt wieder, die Bäwersche Kirmes, und nach drei Jahren Corona-Zwangspause ging sie am Donnerstagabend beim Heimatabend fast durch die Decke. Vor allem die Tanzgruppen der Sozialen Förderstätten, Adriano Kaya Sunel, die Neuentdeckung Corinna „Coco“ Sarac und das Kirmes-Team sorgten für Riesenstimmung.

Bebra – Die vielköpfige Kirmesgruppe stellte mit Emilia Hohmann, Johannes Özaslan, Emma Purkl und Kevin Stöwer nicht nur die beiden hübsch anzuschauenden Kirmespaare. Sie bewies auch Darstellungs- und Gesangstalent. Fünf junge Damen traten in Anlehnung als Los Del Rio mit „Macarena“ auf, es folgten die Wildecker Herzbuben mit „Herzilein“, Abba war natürlich auch mit von der Partie mit „Gimme a Man After Midnight“, die obligatorische „Layla“, die der blondgelockte und gut ausgestattete Justus Richardt zum Besten gab, wurde frenetisch gefeiert, Roland Kaiser fragte: „Warum hast du nicht nein gesagt?“, und mit den Flippers sagten schließlich alle „Dankeschön“. Ein Fest für Augen und Ohren stellte die Kirmesgruppe auf die Beine.

Sicherlich ganz im Sinne von Stadtverordnetenvorsteherin Stefanie Koch und Bürgermeister Stefan Knoche, die das gut besuchte und gut beheizte Festzeltpublikum, unter ihnen der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll, herzlich willkommen geheißen hatten. Für gekonnte Moderation war wie immer der Solzer Kirmesexperte Friedhelm Claus zuständig, der viel Lob für die mit großer, aus tiefstem Inneren kommender Freude auftretenden Tanzgruppen der Sozialen Förderstätten übrig hatte: „Ihr seid eine Bank!“

Aber natürlich auch für das Gesangstalent Adriano Kaya Sunel und „Coco“, die nach Bebra umgezogene „Thüringerin mit sächsischem Migrationshintergrund“, die mit an Tina Turner erinnernder Figur und Stimmgewalt röhrte: „Simply the Best“ und dafür Beifall ohne Ende erhielt. Ohne Zugaben und den Schlachtruf „Bäwerwasser, Bäwerwasser, hoi“ ging es bei beiden nicht ab.

Als Knaller präsentierte sich auch das mit Romy Grimm alias Prof. Dr. Dr. Grimmig verstärkte Team der Stadtentwicklungsgesellschaft, das die Kirmes-Ausfall-Diagnose der Ärztin einfallsreich mit dem live und abgewandelt gesungenen „Holzmichel“ widerlegte: „Ja, sie lebt noch, die Bäwersche Kirmes!“ Dass die tatsächlich wieder dicke da ist, unterstrichen die tanzenden Damen des Fitnessparks mit dem sogar die Stadtprominenz aktivierenden Nejad Sunel und Anna Bick von Lady Vital. Für Live-Musik sorgte das vereinigte TSV-Bebra-Musikzug-Eisenbahn-Blasorchester unter der Leitung von Wolfgang Ludwig.

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