Kaum Investoren-Interesse

Markt scheint gesättigt: Pläne für City-Outlet in Rotenburg tot

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Früherer Plan: Auch der Rotenburger Steinweg sollte Teil des City-Outlets werden.

Rotenburg. Die Pläne für ein City-Outlet in Rotenburg sind tot. Das macht Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald in seinem „Masterplan Stadtentwicklung 2017-2020“ erstmals ganz konkret deutlich, den er gegenüber unserer Zeitung erläutert hat. 

Grunwald tritt am 24. September zur Wiederwahl an. Eine Machbarkeitsstudie, die 2016 in Auftrag gegeben worden war, hatte zwar gezeigt, dass man unter enormen Anstrengungen leerstehende Geschäftsräume für günstige Waren großer Hersteller nutzen könnte, doch scheint der Markt auf der Investorenseite dafür gesättigt zu sein, erklärte Grunwald. Andere Städte seien bereits in der Realisierungsphase. Auch die Renditeerwartungen für Investoren seien zu gering, das hätten Erfahrungen gezeigt.

Im Masterplan kündigt Grunwald auch an, mit dem Land verhandeln zu wollen: Die ehemalige Alheimer-Kaserne, die derzeit als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes für Flüchtlinge genutzt wird, könnte nach seiner Einschätzung als zentraler Aus- und Fortbildungsstandort der Hessischen Steuer-, Justiz- und der Bundeszollverwaltung ausgebaut werden. Die Zahl der Studierenden in Rotenburg hat sich verdoppelt, es besteht akuter Wohn- und Studienraumbedarf. Voraussetzung ist, dass er dazu den Auftrag von der Stadtverwaltung dazu bekommt. 

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