Besonderer Apfelbaum gepflanzt

Lispenhäuser feierten ihren ersten Frühlingsmarkt

Gut gewässert: Ein Höhepunkt beim Frühlingsmarkt in Lispenhausen war das Pflanzen eines Apfelbaums, des ersten „Lispenhäuser Apfelkörbchens“, durch „Apfelpatin“ Lena Arnoldt (links) und den Apfelbaumzüchter Mario Nöding (rechts).

Lispenhausen. Ein Besuch lohnte sich beim ersten Frühlingsmarkt in Lispenhausen: Bei schönstem Wetter strömten die Besucher auf den frisch geschotterten Festplatz in der Ortsmitte.

Das Angebot war groß. Es reichte von Handarbeiten über Stoffprodukte, Taschen und Kunsthandwerk bis hin zu einer breiten Palette an kulinarischen Köstlichkeiten und Spezialitäten.

Am Nachmittag standen die Besucher für Kaffee und Kuchen an. Viel Zuspruch fanden die Vereine mit ihren Aktionen: der Sportclub mit dem Ball auf die Torwand schießen, der Schützenverein mit seinen völlig gefahrlosen Lichtpunkt-Zieleinrichtungen und der Modellbauclub mit seinen Baggern.

Der stolze Apfelpapa präsentierte seinen Baum

Ein Höhepunkt am Sonntag war das Pflanzen eines Apfelbaums: „Das ist der erste Liakö“, stellte Mario Nöding den von ihm gezogenen Baum vor. Die Abkürzung steht für „Lispenhäuser Apfelkörbchen“. Den Namen für den Fuldataler Landapfel habe er gewählt, weil die Früchte in ihrer Struktur wie ein geflochtenes Apfelkörbchen aussehen. 

Nöding schilderte den Besuchern seine Beweggründe zur Entwicklung und Zucht der neuen Apfelsorte, die vor 15 Jahren mit dem Einsetzen von Apfelkernen in die Erde begann. Unterstützt wurde der „Apfelpapa“ beim Pflanzen des neuen Apfelbaums von einer „Apfelpatin“: Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt.

Mario Nöding hievte den Baum mit dem großen Wurzelballen in die vorbereitete Pflanzgrube, Lena Arnold verfüllte das Loch mit Erde und goss kräftig mit Wasser nach, damit der Baum auch gut angeht. Seinen Standort hat das neue Gewächs am Rand des Kinderspielplatzes in Richtung Festplatz.

Besucher beim ersten Frühlingsmarkt in Lispenhausen.

In ihrem Grußwort erinnerte die Landtagsabgeordnete an ihre eigenen Erlebnisse mit Apfelbäumen. Auf die sei sie gern als Kind geklettert, um sich die saftigen Früchte zu holen. Dabei habe es auch schon mal Ärger gegeben, wenn der Nachbarn die Kletterei an seinem Baum bemerkte. Dem Lispenhäuser Apfelkörbchen wünschte sie ein gutes Gedeihen und Wachsen, damit er einmal viele Früchte trägt.

Bürgermeister Grunwald lobte die Organisatoren

Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald würdigte das Engagement von Mario Nöding, aber auch das der Organisatoren des ersten Frühlingsmarkts in Lispenhausen, dem Verein Junge Hirsche und dem Rassegeflügelzuchtverein Ornis. Sie hätten es auf sich genommen, etwas für die Ortsgemeinschaft zu tun.

Zum Programm gehörte auch der Auftritt des Chors The Mixed Melodies mit Liedern am Samstagabend. Zum Tanz spielten Jochen und Patrick auf.

Beim Abschluss des Frühlingsmarkts überraschte Arno Ring aus Gilfershausen die Jungen Hirsche mit einem Sandgemälde ihres Vereinswappens.

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