Feuerwehreinsatz bei minus 15 Grad - 50.000 Euro Schaden

Leerstehendes Wohnhaus in Rautenhausen ausgebrannt

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Rautenhausen. Noch immer ungeklärt ist die Ursache des Brandes in einem leerstehenden Wohnhaus im Bebraer Stadtteil Rautenhausen. Das Feuer war am Montag gegen 4 Uhr ausgebrochen, der Schaden wird von der Polizei auf rund 50 000 Euro geschätzt.

60 Feuerwehrleute aus Rautenhausen, Asmushausen, Bebra sowie ein Team aus Rotenburg mit der Drehleiter bekämpften unter Leitung von Bebras stellvertretendem Stadtbrandinspektor Frank Henning die Flammen.

Leerstehendes Wohnhaus in Rautenhausen ausgebrannt

Erheblich erschwert wurde ihre Arbeit durch die Eiseskälte: Bei minus 15 Grad waren Hydranten eingefroren, das Löschwasser in Schläuchen fror zu, auch der Einsatz unter Atemschutz war erschwert, berichtete Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf. Selbst die durch Löschwasserspritzer feuchte Schutzkleidung der Brandschützer fror und erschwerte die Beweglichkeit. Die Feuerwehrmänner und später auch die Mitarbeiter des Bebraer Bauhofs streuten Salz auf die dicke Eisschicht, die sich durch das Löschwasser gebildet hatte. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Dachstuhl des Fachwerkhauses bereits lichterloh, ebenso ein angrenzender Schuppen. Durch das schnelle Eingreifen der Wehr konnte verhindert werden, dass das Feuer auf Nachbargebäude übergriff. Deren Bewohner waren von der Feuerwehr aus den Häusern geholt worden. Gelöscht wurde von zwei Seiten sowie von der Drehleiter aus. Nach ersten Vermutungen war der Brand von dem an die hintere Gebäudeseite angrenzenden Schuppen ausgegangen und hatte sich zum Dachstuhl hochgefressen. Die Brandstelle wurde polizeilich beschlagnahmt. Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei befassten sich mit dem Gebäude. Es wird in alle Richtungen ermittelt, erklärte Polizeipressesprecher Manfred Knoch. Bereits im vergangenen Sommer war es in diesem Haus zu einem Küchenbrand gekommen. (sis/yk)

 

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