Viele Pläne für 2018

Landrat Dr. Michael Koch verteidigt Landkreis-Projekte gegen Kritik

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Weihnachtsstimmung in der Kreisverwaltung: Landrat Dr. Michael Koch.

Hersfeld-Rotenburg. Trotz anhaltender Kritik am Schulentwicklungsplan und den geplanten Umstrukturierungen an den Kreiskliniken hat Landrat Dr. Michael Koch eine positive Bilanz des politischen Jahres gezogen: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und unglaublich viel erreicht.“

Der Kreis habe mehr Geld in die Schulen investiert als in den Vorjahren und mehr Kreisstraßen saniert. „Aber wenn man Veränderungen vorschlägt, dann führt das meistens auch zu Widerspruch“, geht Koch auch auf die Kritiker ein.

Der Landrat kündigte an, im kommenden Jahr den Verkauf der kreiseigenen Ferieneinrichtung in Meeschendorf auf Fehmarn voranzutreiben. Weniger als fünfzig Prozent der Gäste dort kämen überhaupt noch aus dem Kreisgebiet, aber sie koste viel Geld. Stattdessen solle sich der Kreis auf den Jugendhof in Rotenburg konzentrieren.

Außerdem will Koch im Werratal Planungen für die Zeit nach der Kali-Industrie anstoßen. „Dank des Werra-Ulster-Weser-Fonds des Bundes haben wir jetzt dazu auch finanziell die Möglichkeiten und sollten das anpacken.“ Außerdem kündigte er an, die Digitalisierung in der Region vorantreiben zu wollen und den „Pakt für den Nachmittag“ an den Grundschulen auszuweiten.

Trotz Kritik an den Plänen für einen Anbau an der Kreisverwaltung in Bad Hersfeld, hält der Landrat an diesem Projekt fest. Erneut verwies er auf mittelfristige Einsparmöglichkeiten bei angemieteten Außenstellen der Kreisverwaltung und Effizienzgewinne durch kürzere Wege.

„Das Projekt ist vom Kreistag mit einer großen Mehrheit verabschiedet worden und soll bis 2019 fertig sein. Ich gehe davon aus, dass die Planungsgesellschaft OFB ihre Zusagen einhält und Mitte 2018 hier die Bagger rollen“, sagte Landrat Koch.

Quelle: HNA

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