Hoffnung für Patienten

Kreiskrankenhaus in Rotenburg könnte Dialyse anbieten

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Unser Archivbild zeigt eine Patientin bei der Dialyse.

Rotenburg. Den Dialysepatienten, die von der angekündigten Schließung des Nierenzentrums im Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) betroffen sind, könnte das Kreiskrankenhaus Rotenburg (KKH) relativ kurzfristig eine Alternative anbieten.

Das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation (KfH), das in den Räumen des HKZ eine Außenstelle betreibt, will diese zur Jahresmitte schließen, weil es an Fachärzten mangelt und die Patientenzahl kontinuierlich auf jetzt 34 gesunken sei, so ein KfH-Sprecher.

„Wir könnten die Dialyse sicherstellen“, erklärte der neue KKH-Geschäftsführer, Frank Alemany, gegenüber unserer Zeitung. Man sei in Kontakt mit einer Dialysepraxis, die bereits drei Dialysezentren betreibe. Kurzfristig könne die Dialyse in Containern angeboten werden, bis eine Station entsprechend umgebaut sei. Voraussetzung sei zudem noch eine Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung. Bis Ende Juni könne man vielleicht schon mit dem Umbau der Station fertig sein, sagt Alemany. Er unterbreite das Angebot für den Fall, dass das KfH den Standort Rotenburg tatsächlich aufgebe und Patienten hier keine Möglichkeit der ambulanten Dialyse mehr hätten.

Zurzeit führen der Geschäftsführer des Klinikums Hersfeld-Rotenburg, Martin Ködding, und das KfH noch Gespräche, wie beide Seiten kürzlich erklärten.

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