Schwierige Bergung in Baustelle

Unfall auf der A7: Fünf Sattelzüge fahren aufeinander - 180.000 Euro Schaden

Knüllwald. Fünf Lastwagen sind am Dienstagabend auf der A7 bei Knüllwald aufeinander gefahren. Verletzt wurde niemand, aber es entstand hoher Schaden. Zudem gab es einen langen Stau.

180.000 Euro Schaden sind das Resultat eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag um 21.45 Uhr auf der Autobahn 7 zwischen Bad Hersfeld-West und Homberg/Efze ereignet hat. Daran waren fünf Sattel- und Lastzüge beteiligt.

Im Bereich einer Baustelle musste ein 38-jähriger Sattelzugfahrer aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen. Die drei nachfolgenden Sattelzugfahrer - ein 48-jähriger Niederländer und ein 43-jähriger Niederländer sowie ein 51-Jähriger aus dem Wetteraukreis - schafften es ebenfalls noch, ihre 40-Tonner gerade rechtzeitig anzuhalten. 

Dem 30 Jahre alten belgischen Fahrer des  fünften Sattelzugs in der Reihe gelang dies jedoch nicht mehr. Er hatte die Situation zu spät erkannt, fuhr auf den den Sattelzug des 51-Jährigen auf und schob so alle aufgereihten Schwerfahrzeuge aufeinander. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand lediglich hoher Schaden. Als Unfallursache wird von der Polizei ungenügender Abstand und Unachtsamkeit angegeben. 

Die Bergung der havarierten Fahrzeuge gestaltete sich schwierig, da die Unfallzüge den rechten Fahrstreifen im Baustellenbereich blockierten und vier von ihnen mit schweren Abschleppfahrzeugen weggezogen werden mussten. Der rechte Fahrstreifen blieb deswegen drei Stunden gesperrt. 

Der Verkehr wurde über ausgelagerte Fahrstreifen am Unfallort vorbeigeleitet. Im Baustellenbereich gab es drei Kilometer Stau.

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