14 Mitarbeiter betroffen

Insolvente AWG schließt drei Geschäfte im Rotenburg-Center

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Wird geschlossen: Die AWG-Filiale im Rotenburg Center.

Die  drei Geschäfte der Bekleidungskette AWG im Rotenburg Center werden geschlossen. Der genaue Termin steht noch nicht fest. 14 Mitarbeiter sind betroffen.

AWG betreibt seit Januar ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung (wir berichteten). Betroffen sind die eigentliche AWG-Filiale, der S.Oliver-Shop und die Boutique „Drehkreuz“ im Rotenburger Einkaufszentrum.  Mit den 14 Mitarbeitern werde derzeit gesprochen. Es werde betriebsbedingte Kündigungen geben, man versuche aber auch, Mitarbeiter zu versetzen, erklärte Unternehmenssprecher Veit Mathauer.

Generalbevollmächtigter Martin Mucha von der Anwaltskanzlei Grub Brugger steuert mit der Geschäftsleitung den Sanierungsprozess, heißt es in einer Pressemitteilung. Dabei seien alle 290 Filialen untersucht worden. An 26 Standorten werden die „Verlustbringer“ geschlossen. AWG verhandele derzeit mit den Vermietern über die vorzeitige Beendigung und die Abwicklung von Mietverträgen. 

Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald bedauert diese Entwicklung, die Stadt habe jedoch keine Möglichkeit hier einzuwirken. Über die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft MER stehe man mit den Eigentümern des Rotenburg Centers in Verbindung und habe bei der Akquise neuer Mieter Unterstützung angeboten.

AWG („Alle werden glücklich“) hat seinen Sitz in Köngen in Baden-Württemberg. Die Bekleidungskette war 1969 gegründet worden und hatte nach eigenen Angaben zuletzt einen Umsatz von 290 Millionen Euro gemacht.  

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