Sieger des Landeswettbewerbs stehen fest

Innenstadt-Initiativen aus Bebra und Rotenburg von Tarek Al-Wazir ausgezeichnet

Wo derzeit im Rotenburger Steinweg noch gebaut wird, sollen bald „Wohnzimmer“ zu finden sein.
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Wo derzeit im Rotenburger Steinweg noch gebaut wird, sollen bald „Wohnzimmer“ zu finden sein.

Die Sieger des Landeswettbewerbs „Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen“ stehen fest: Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zeichnete die Preisträger aus: Rotenburg und Bebra sind dabei.

Rotenburg/Bebra – Die 17 Landessieger erhalten laut einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums insgesamt 210.000 Euro Fördergeld für Projekte, die nicht nur dazu beitragen, ihre Innenstädte zu vitalisieren und die Attraktivität zu steigern, sondern auch auf die Herausforderungen des Strukturwandels reagieren, der sich durch die Corona-Pandemie in Ortskernen und Innenstädten noch verstärkt hat. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Für Momente, die zählen!“.

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir freute sich besonders, dass sich erstmals mehr als 50 Städte und Gemeinden beworben haben.

Die Preisträger aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg:

  • Stadtentwicklung Bebra: Bebra kämpft gegen das Virus und für seine Innenstadt. Be!sondere Momente, die zählen in Stadt und Land (20 000 Euro). Aktionen, um Menschen wieder zurück in die Stadt zu bringen. Geplant sind 13 Kleinevents und Installationen vom Flohmarkt über Motto-Dinner bis zur Welcome-Back-Party.
  • MER Rotenburg: Das Wohnzimmer von Rotenburg – Sommer im Steinweg (9.000 Euro). Einrichtung von temporären und vielfältig nutzbaren „Wohnzimmern“ in der Innenstadt mit Outdoor-Möbeln für – je nach Ort und Tageszeit – verschiedene Aktionen wie Lesungen am Abend oder ein Leseprojekt der örtlichen Schule, Sommerabend am Ufer „Wir gestalten die Stadt!“ und Stadtführung im Sitzen.

Die Projekte der Preisträgerkommunen aus ganz Hessen reichen von kulturellen Events oder Spiele-Aktionen in leerstehenden Geschäften über die Nutzung von Treppen oder Parkbänken im öffentlichen Raum bis hin zur Einbindung einer Stadtbücherei oder einer Verkehrsberuhigung durch gastronomische Angebote auf freien Flächen. „Innenstädte leben von der Vielfalt: Menschen kommen zum Einkaufen und Bummeln oder zum Essen und Trinken. Sie suchen soziale, kulturelle oder sportliche Angebote und wollen sich dabei wohlfühlen, andere Menschen treffen. Die Preisträger unserer Innenstadtinitiative zeigen, dass eine lebendige und attraktive Innenstadt möglich ist, auch in einer Pandemie und erst recht nach der Pandemie“, sagt Al-Wazir. (red/zac)

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