Feier in Rotenburg

Hunderte feierten Strandfestöffnung mit Bier und guter Laune

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Wenn die Rotenburger feiern, dann richtig. 

Viele Besucher drängten sich schon, als der Spielmanns- und Fanfarenzug zum Platzkonzert aufmarschierte. 

Das „Hoi, hoi, hoi“ schallte hundertfach über den Marktplatz, als Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald der Menge am Mittwoch zurief: „Auf Rotenburg, Dir sind wir ewig treu, darauf gemeinsam ein Fullewasser, Fullewasser ...“. Kein Zweifel, der Bürgerschoppen war ein gelungener Start des beliebten Strandfests.

Prost auf ein schönes Fest: Harald Wolf und Udo Sangmeister vom Vorstand der TGR Rotenburg machen mit.

Die Besucher drängten sich schon, als der Spielmanns- und Fanfarenzug zum Platzkonzert aufmarschierte. Das Strandfest bedeutet vor allem Bewahrung der Tradition. Und so stellte Grunwald seine Wünsche und die Pläne der Stadt in Reimform vor. Er erzählte vom Stadtumbau, dankte den fleißigen Helfern vom Bauhof und den Organisatorinnen der Sechs-Tage-Party, Birgit Utermöhlen und Monika Döttger. 

Fanfarenklänge: Der Rotenburger Spielmanns- und Fanfarenzug kündigte nach einem Platzkonzert den Auftritt der Ratsherren und -frauen an.

Die Feier dauerte noch viele Stunden 

Kritikern, die gern über alles Neue „mähren“, hielt er den Erfolg des neues Schaukelwalds im Schlosspark entgegen. Und er mahnte unter Applaus: „Hass, Gewalt und Schlägerei, davon lasst das Strandfest frei“ ebenso, wie er Menschen anderer Nationalitäten begrüßte „Aus Nah oder Fern – jeder, der zu uns gekommen, sei uns ganz besonders herzlich willkommen.“

Nach der offiziellen Übergabe des Fests an die Bürger wurde noch stundenlang weitergefeiert – musikalisch begleitet von der Band Madison. Und die ersten ehemaligen Rotenburger, die stets zu ihrem Heimatfest anreisen, feierten Wiedersehen.

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