Kirmes

Hönebacher zeigten Kreativität beim Festzug

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Die Kirmesfuzzies kommentierten in Alu-Folie gehüllt die Mondlandung vor 50 Jahren.

Die Hönebacher thematisierten beim Kirmesfestzug die Mondlandung. Auch bei anderen Themen bewiesen sie viel Witz.

Eine Geschäftsidee der Raumfahrt abgekupfert und optisch glänzend in Szene gesetzt – das haben die Kirmesfuzzies aus Anlass „50 Jahre Mondlandung“ im Festzug am Sonntag in Hönebach gemacht. Ihr Angebot: „Wenn sich’s mit deinem Alten nicht mehr lohnt, wir schießen ihn auf den Mond!“ Das war nur ein Blickfang in der mit viel Fantasie gestalteten Kirmesparade, die sich mit 20 Fußgruppen und Motivwagen durch die Straßen der Ortschaft an der Wasserscheide schlängelte.

Weitere Themen waren der „Fettfuchs, der in den Ort kam, schon waren alle Hühner fort“ und das damit verbundene Dilemma „Soll Ostern funktionieren, müssen wir Ostereier importieren“ sowie eine Flag als wirksames Fuchs-Abwehr-Geschoss. Auch die Feuerwehr präsentierte sich – und muss sich um ihren Fortbestand keine Sorgen machen. Gut behelmt schickten die Brandschützer ihren jüngsten Nachwuchs im schnittigen roten Flitzer ins Rennen um die Zuschauergunst.

Vier Konfirmandinnen passten auf das Symbol der Kirmes, die Erntekrone, auf.

Das Motto der Gymnastikfrauen „Man kann noch richtig tolle Sachen mit uns reifen Früchtchen machen“ griffen die alten Herren des Eisenbahner-Sportvereins auf: „Wir lieben das Obst und den Verzehr von reifen Früchtchen und noch mehr!“ Die Kegler feierten „50 Jahre Alle Neune“, die Tanzfrequenz den heißen Sommer und die Show-Tanzgruppe ihre Kinder- und Jugendformation.

Das Symbol der Kirmes, der Erntewagen mit Erntekrone, war besetzt mit den Konfirmandinnen Celine und Jana Schade, Leonie Görig und Paula Glebe. Angeführt wurde der Festzug von Paulina Renner auf einem Pferd, den Kirmesmädchen Leonie und Selina Kliem, den Kirmesburschen Tom Ebeling und Tobias Schwitalla, Bürgermeister Alexander Wirth, Ortsvorsteher Siegfried Linß und den Vertretern der Feuerwehr als Kirmesausrichter.

Kirmesparade: Einige Hühner hatten – aus Angst vor dem Fuchs? – schon leicht Federn gelassen.

Für Musik in der Kirmesparade sorgten zwei Gruppen: der Landsknechts-Fanfarenzug aus Sontra und der Musikzug Bebra. Beendet wurde die Kirmes in Hönebach am Montag nach Frühschoppen und Katerfrühstück mit der Vereinsolympiade.

Quelle: HNA

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