Pegel bleibt voraussichtlich unter der Fünf-Meter-Marke

Pegel in Rotenburg bleibt unter fünf Meter

Rotenburg. Der für Samstagabend erwartete Pegelstand von 5,10 Meter in Rotenburg wurde nicht erreicht: Aufatmen bei den direkten Anwohnern der Fulda in der Rotenburger Altstadt. Auf 4,88 Meter stieg das Wasser am Abend, von 1,80 Meter Anfang Januar.

Bis Sonntagnachmittag hielt sich der Pegel auf dem Niveau um 4,80 Meter, Tendenz sinkend. Am Montagmorgen werden voraussichtlich der Wittichsteg und die Drahtbrücke noch gesperrt sein. Sofern es nicht noch heftig regne, „dürfte die erste Gefahr vorbei sein“, sagte Bürgermeister Manfred Fehr.

Aktualisiert um 16.45 Uhr

Vorsichtshalber waren am Samstag die Anwohner in Rotenburg durch die Feuerwehr informiert worden. Bei über fünf Meter drückt nämlich in vielen Häusern das Hochwasser durch die Kanalisation nach oben, Schieber müssen zugedreht werden, sofern dies nicht automatisch geschieht. Vorsorglich hatten Feuerwehr und Bauhof nach Angaben von Fehr 500 Sandsäcke gefüllt, von denen aber nur 120 ausgegeben wurden.

Hochwasser an der Fulda in Rotenburg und am Breitenbacher See

Hochwasser an der Fulda in Rotenburg und am Breitenbacher See

Eine Vorhersage abzugeben war am Samstagnachmittag schwierig gewesen, weil in Bad Hersfeld ein falscher Pegel gemessen worden sei, sagte der Bürgermeister. Auf Unstimmigkeiten hat man deshalb gegen Mittag von Rotenburger Seite aus den Regierungspräsidenten hingewiesen. Laut Fehr gibt es ein Hochwasser wie das jüngste nur alle fünf bis zehn Jahre. Der Hochwasserschutz der vergangenen Jahre sorge heute für einen 30 bis 40 Zentimeter niedrigerem Pegel. (ank)

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