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Alheimer feierten in Heinebach 50-jähriges Bestehen ihrer Gemeinde

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Von: Wilfried Apel

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Farbenprächtiger Höhepunkt bei der Modenschau der Landfrauen: Was man Anfang der Siebziger trug, also zu der Zeit, als die Gemeinde Alheim das Licht der Welt erblickte, präsentierten diese sechs hübschen Models.
Farbenprächtiger Höhepunkt bei der Modenschau der Landfrauen: Was man Anfang der Siebziger trug, also zu der Zeit, als die Gemeinde Alheim das Licht der Welt erblickte, präsentierten diese sechs hübschen Models. Mehr © Wilfried Apel

Mit einer Modenschau, viel Musik und einem bunten Markttreiben hat die Gemeinde Alheim am Wochenende ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Allein schon die frisch hergestellten Brennnesselchips der Kindergartenmitarbeiterinnen, die 75 Torten der Landfrauen, die Musik der vereinigten Posaunenchöre, die Modenschau der Landfrauen, die Tänze der ukrainischen Flüchtlinge und das Geschenk, die von den ganz jungen, blumengeschmückten Tänzerinnen erlebte Freude miterleben zu dürfen, waren es wert, beim Markttreiben rund um das Heinebacher Haus der Generationen dabei zu sein. Es bildete den Auftakt des zweiten Feiertags anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gemeinde Alheim.

Natürlich gab es jede Menge zu bestaunen, denn angefangen bei den Jungs und Mädels von der Feuerwehr, die die von der Gemeinde neu angeschafften Pressluftatmer vorführten, bis hin zu den Jungs vom FC Heinebach, die zum Torwandschießen einluden, jagte ein Blickfang aus der Zehn-Ortsteile-Gemeinde den anderen.

So waren in unterschiedlicher, immer wieder interessanter Art und Weise die Kindergärten, Schulen, die christlichen Gemeinden, die Naturschutzgruppe „Die Wiesel“, das Umweltbildungszentrum Licherode, der Schützenverein Heinebach, die Arbeitsgemeinschaft Ellenbacher See und neben der Gemeinde auch die Gäste aus der belgischen Partnergemeinde Zandhoven vertreten, bei denen es kühles Blondes gab.

Sehr zur Freude der Vorbeikommenden, denn zum einen konnte man sich am Bierpilz gut unterhalten, zum anderen natürlich aber auch den Durst löschen, der sich nach dem Genuss von frisch gegrillter Bratwurst von Hermann Häde und von Maria und Rasia Ercan bereitgehaltenen Steaks einstellte.

Optischer Höhepunkt des Markttreibens dürfte die von den munter über diverse Laufstege flanierenden Alheimer Landfrauen präsentierte Modenschau gewesen sein. Was Gisela Nattermüller und ihre Models zeigten, begeisterte Jung und Alt.

Nicht zuletzt deshalb, weil die Niederguderin informativ und amüsant und untermalt mit Schlagern aus der jeweiligen Zeit in die verschiedenen Modeperioden einführte. Da sah man dann schon mal ein Hochzeitskleid aus den Fünfzigern, Petticoats aus den Sechzigern, Schlaghosen aus den Siebzigern, Hosenanzüge aus den Achtzigern, Dirndl, Country- oder Karo-Look-Mode – eben all das, was so manche „Dancing Queen“ mit großem Vergnügen getragen hat. In gewissem Kontrast dazu, aber mit besonders herzlichem Applaus bedacht, grüßten als Abordnung der Alheimer Flüchtlingshilfe farbenprächtig gekleidete junge Mädchen und Frauen aus der Ukraine. Sowohl ihre Tänze als auch ihre wehmütigen Lieder gingen vielen Besuchern nahe. Willkommen geheißen hatte die vielen Besucherinnen und Besucher der Beigeordnete Uwe Klöckner, da Alheims Erster Beigeordneter Dr. Andreas Brethauer krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. Klöckner sprach allen Beteiligten seinen Dank aus und schloss mit den Worten: „Habt Spaß, vergnügt euch!“ Dem kam die Festgemeinde unter weiß-blauem Festtagshimmel nach.

Von Wilfried Apel

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