Wohlfühloase für Kinder

+
Wenn Bürgermeister Uwe Hassl nochmal ein Jahr alt wäre, würde er bestimmt mit Louis Zobel in der Weiteröder Kinderkrippe spielen: Mit den beiden freuen sich Papa Marco Zobel (von links), Architektin Silke Holzhauer, Kindergartenleiterin Doris Janßen, Bauamtsleiter Patrick Schuster, der Leiter des Fachdienstes Generationen Uli Rathmann und Ortsvorsteher Andreas Nölke.

Weiterode. Das ist ein schöner Raum geworden“, erklärte Bebras Bürgermeister Uwe Hassl bei der Einweihung der neuen Kinderkrippe in Weiterode.

Damit untertrieb er ein wenig, denn die neueste Errungenschaft der Biberstadt ist viel mehr als nur ein einfacher Anbau an den seit Anfang der 60er-Jahre bestehende Kindergarten in Bebras größtem Stadtteil.

Download der Sonderseite Rappelkiste in Weiterode als PDF

Um eine noch familienfreundlichere Kommune zu werden und um der Forderung nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf und dem damit einhergehenden steigenden Bedarf an Kinderbetreuung gerecht zu werden, hat die Stadt die Kinderkrippe mit einem Kostenaufwand von 605 000 Euro errichtet. In ihr ist Platz für bis zu zwölf Kinder im Alter von einem Jahr bis zu drei Jahren. „Der Bedarf ist da, wir haben fast überall zu klein gebaut, und deshalb haben wir uns beim Anbau an den Kindergarten Rappelkiste viel Mühe gegeben, um möglichst allen Ansprüchen gerecht zu werden“, erklärte der Rathauschef. Das bestätigte Kindergartenleiterin Doris Janßen, als sie die Leistungen der beteiligten Handwerksfirmen herausstellte.

Der Rohbau sei bei Kälte und strömendem Regen errichtet worden, an der Außenanlage habe man zuletzt bei Gluthitze gearbeitet. Alles sei rechtzeitig fertig geworden, was natürlich auch auf die umsichtige Bauleitung und die Unterstützung durch das Bauamt der Stadt Bebra zurückzuführen sei.

Die Neubaumaßnahme umfasst die Errichtung eines 45 Quadratmeter großen Gruppenraums nebst Schlafraum (15,08 Quadratmeter) und Sanitärraum (13,58 Quadratmeter), eines neuen Außenspielbereichs für die Krippenkinder sowie weiterer Parkflächen. Bei der Einrichtung wurden fast alle Wünsche der Kindergartenleitung erfüllt, so dass sich alle Kleinkinder wohlfühlen können. Sei es im pädagogisch sinnvoll Gruppenraum, in den von viel Holz umgebenen acht Bettchen, in den gemütlichen vier „Nestchen“ oder aber auf den beiden „Töpfchen“, die natürlich Wasseranschluss haben.

Alle Kinder, die die neue Kinderkrippe besuchen, haben den Vorteil, dass sie sich nur einmal eingewöhnen müssen. „Der Übergang zum Kindergarten ist fließend“, betonte Kindergartenleiterin Doris Janßen, die stolz darauf ist, dass die Zahl der „Kindergärtnerinnen“ von ursprünglich einmal „zweieinhalb Leuten“ auf 19 Fachkräfte und drei hauswirtschaftliche Kräfte angewachsen ist. (zwa)

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.