Gelände für Autohof

Gewerbegebiet bei Hönebach: Vertrag mit Baufirma gekündigt

Trotz der Probleme mit der Baufirma geht die Gemeinde Wildeck davon aus, dass das Gelände für das Gewerbegebiet rechtzeitig fertig wird. 

Wildeck. Die Aufschüttung und Profilierung des abschüssigen Geländes des geplanten Gewerbegebiets bei Hönebach, auf dem ein Autohof entstehen soll, verzögert sich. 

Die Gemeinde Wildeck hat den Vertrag mit der Baufirma Strabag mit sofortiger Wirkung gekündigt. Das teilte Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth auf Anfrage mit.

„Aus Sicht der Gemeinde wurde der Vertrag von der Firma in einzelnen Punkten nicht eingehalten“, erläuterte der Bürgermeister die Kündigung. Weitere Einzelheiten wollte er nicht nennen.

Jetzt muss die Gemeinde mit einer neuen Ausschreibung eine andere Baufirma finden, die die Arbeiten auf dem Gelände im Mackenrotschen Garten übernimmt. Etwa ein Drittel der Fläche ist bereits profiliert. Das ist auch die Fläche, auf der der Autohof gebaut werden soll. Für den Bau der Raststätte muss nur noch ein kleiner weiterer Teil profiliert werden.

Die Arbeiten waren im vergangenen Jahr zum Stillstand gekommen, weil die Baufirma mitgeteilt hatte, dass ihr zurzeit kein weiteres Bodenmaterial in der von der Gemeinde geforderten Qualität zur Verfügung stehe. Als Grund gab sie damals an, nach dem Vertragsabschluss habe sich die Erteilung der Baugenehmigung um so viele Monate verzögert, dass das vertraglich zugesicherte Material anderweitig hätte verwertet werden müssen. Das Material kommt aus dem Erdaushub des Tunnelbaus für die Autobahn 44.

„Wir hoffen, dass die Profilierung Ende Mai weitergehen kann“, betonte Wirth. Er hat aber keinen Zweifel daran, dass das Gelände für den Autohof rechtzeitig fertig wird. Der Investor plane, im Herbst mit dem Bau zu beginnen.

Die Planungen laufen. Der Investor muss unter anderem noch eine Baugenehmigung beantragen und ein Lärmschutzgutachten erstellen lassen. 

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