26 Gesellen werden in Bebra aus der Ausbildung in das Handwerkerleben entlassen

Fundament für die berufliche Zukunft

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Jahrgangsbeste: Obermeister Karsten Schmidt (von links), Obermeister Mark Baumgardt, Gewerbekundenberatungsleiter Rene Sufin und Kreishandwerksmeister Marco Diegel (rechts) gratulieren Leon Nolte und René Pelz.

Bebra. Nicht so heiß wie im vergangenen Jahr und aufgrund verschiedener Änderungen im Ablauf der Veranstaltung auch entspannter ging es zu, als Kreishandwerksmeister Marco Diegel am Samstag in Bebra in der großen Halle der Lehrbaustelle des Bildungszentrums Bau Osthessen (BBO) 26 junge Gesellen von den Verpflichtungen des Lehrvertrages freisprach.

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PDF der Sonderseite Gesellenfreisprechung der Kreishandwerkerschaft

Gemeinsam mit den Obermeistern Mark Baumgardt und Karsten Schmidt sowie den Prüfungsausschussmitgliedern überreichte er den Absolventen das langersehnte Zeugnis über das Erreichen des ersten beruflichen Etappenziels. Neben den eigentlichen Hauptpersonen hatten sich Eltern, Geschwister, Verwandte, Spitzen des örtlichen Handwerks, Lehrkräfte sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingefunden, um der feierlichen Übergabe der Gesellenbriefe und der Auszeichnungen beizuwohnen. Angefangen beim Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg Hans Wilhelm Saal bis hin zur Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz, die es sich nicht nehmen ließ, allen Junghandwerkern zum erworbenen Abschluss zu gratulieren und alles Gute für die Zukunft zu wünschen: „Animieren Sie Ihre Altersgenossen zu einer Ausbildung im Handwerk, nutzen Sie Ihre Chancen, engagieren Sie sich in Ihren Heimatorten und sorgen mit uns allen dafür, dass unsere Region eine gute Zukunft hat.“

Wie es Tradition ist, zeichnete die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, vertreten durch den Leiter der Gewerbekundenabteilung Rene Sufin, wieder die besten Absolventen aus. Diesmal waren es Leon Nolte und René Pelz. „Handwerk hat goldenen Boden – heutzutage mehr denn je“, unterstrich Sufin. Ähnlich hatte es schon Kreishandwerksmeister Marco Diegel formuliert, der prophezeite, dass man in Zukunft länger auf einen Termin mit einem Handwerker als auf einen Termin mit einem Rechtsanwalt warten müsse.

Befragt, wie er es geschafft habe, einen so guten Abschluss zu erzielen, verwies Leon Nolte, der vor seiner Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer in der Logistikbranche „gejobbt“ hat, darauf, dass er sich seinen Aufgaben immer gestellt habe. „Man darf nicht vor lauter Problemen verzweifeln. Man muss nach einer Lösung suchen.“  zwa

Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg

Quelle: HNA

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