Wenige Monate alt

Happy End für George Clooney: Der Findel-Fuchs hat ein neues Zuhause gefunden

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Findel-Fuchs George Clooney hat sich prima entwickelt.

Happy End für George Clooney: Der inzwischen fünf Monate alte Findel-Fuchs aus Nentershausen hat ein neues Zuhause gefunden. 

Update vom 24. August. „Hunderte Menschen haben sich bei mir bezüglich einer passenden Unterkunft gemeldet“, sagt Suzan Fischer aus Nentershausen, die den Fuchs als Fundtier in ihrem Haus aufgezogen hat. 

Der Wanfrieder Tierarzt Ernst-Wilhelm Kalden hatte Fischer das Tier in Obhut gegeben. Sie teilte bereits ihr Schlafzimmer mit Rehen und kümmerte sich um einen Waschbären wie eine Mutter um ihr Kind. 

Abschied muss sein: Ein Fuchs gehört nicht ins Haus

Nach vielen gemeinsamen Stunden sollte es Abschied nehmen heißen: „Ein Wildtier gehört eben nicht ins Haus“, ist die 54-Jährige der Meinung. Doch eine Unterkunft zu finden war nicht einfach. Der Bergwildpark Meißner in Germerode hätte beispielsweise erst ein Gehege für einen fünfstelligen Betrag bauen müssen. Nachdem sich viele Menschen bei ihr gemeldet hatten, hat Suzan Fischer jetzt ein neues Zuhause für ihren Findel-Fuchs ausgesucht. 

Bis George Clooney endgültig in die Freiheit entlassen werden kann, wird er mit weiteren Artgenossen in einer Wildtierauffangstation bei Fulda leben. 

Erstmeldung vom 6. August: Keiner will George Clooney: Fuchs sucht neues Zuhause

Er verhält sich wie ein Haustier, lebt aber eigentlich in den heimischen Wäldern: George Clooney. Nicht der aus den Hollywood-Filmen, sondern ein nur wenige Monate alter Fuchs. 

Sooooo süß: Findel-Fuchs George Clooney fühlt sich pudelwohl in seiner Pflegestelle.

Liebevoll umsorgt wird er derzeit von Suzann Fischer aus Nentershausen und dem Wanfrieder Veterinär Dr. Ernst-Wilhelm Kalden. Die beiden sind auf der Suche nach einem Wildpark, in dem das Tier in Zukunft unterkommen kann.

Wildtiere in der Wohnung

„Es ist nicht das erste Wildtier, das ich aufziehe“, sagt Suzann Fischer. Sie teilte bereits ihr Schlafzimmer mit Rehen und kümmerte sich um einen Waschbären wie eine Mutter um ihr Kind. „Einige erklären mich für verrückt, wenn ich ihnen erzähle, wie viel Zeit ich täglich für meinen Schützling aufbringe.“

Wie eine Mischung aus einem Hund und einer Katze, so beschreibt die Nentershäuserin das Verhalten des Fuchses in ihren vier Wänden. „Es gibt aber auch Phasen, da kommt das Wildtier in ihm durch. Dann tobt er durch die Wohnung und schnappt sich verschiedene Gegenstände, die er anschließend versteckt“, berichtet Fischer. Nach vielen gemeinsamen Stunden heißt es schon bald Abschied nehmen: „Ein Wildtier gehört eben nicht ins Haus“, ist die 54-Jährige der Meinung.

Viele Absagen

Wer bist du denn? Findel-Fuchs George Clooney nähert sich ganz vorsichtig seinem Gegenüber.

Ein neues Zuhause für George Clooney gibt es bisher noch nicht. Im Bergwildpark Meißner in Germerode kann das Tier jedenfalls nicht unterkommen. „Wir hätten den Fuchs gerne aufgenommen. Jedoch hätten wir ein neues Gehege errichten müssen. Das wäre nicht machbar gewesen, denn momentan sind wir mit dem Bau des neuen Hühnerhofs beschäftigt“, erklärt Harald Zindel vom Förderverein der Freizeiteinrichtung. 

„Ich habe bestimmt schon über 30 Wildparks kontaktiert. Eine positive Rückmeldung blieb bisher aus“, bedauert Fischer. Falls sich kein Zuhause für den Fuchs findet, wird er wieder in der freien Natur ausgesetzt.

Quelle: HNA

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