Vier Tiere steckten im Anglerteich bei Lispenhausen bei eisigen Temparaturen fest

Feuerwehr rettet festgefrorene Schwäne

Einfachste Hilfsmittel reichten: Mit einem Seil und einem Hammer retteten Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Spoelstra, links, und Lispenhausens stellvertretender Wehrführer Sebastian Schneider die vier einfrorenen Schwäne aus ihrem eisigen Gefängnis. Foto: Gottbehüt

Lispenhausen. Die frostigen Temperaturen machen nicht nur den Menschen zu schaffen - auch Tiere leiden darunter: einen außergewöhnlichen Einsatz bescherten die Minusgrade am Samstag zwei Feuerwehrmännern in Lispenhausen.

Aufmerksame Spaziergänger hatten gegen 16 Uhr mehrere festgefrorene Schwäne in einem Anglerteich bei Lispenhausen entdeckt und dies der Polizei gemldet. Die Freiwillige Feuerwehr Lispenhausen wurde benachrichtigt und übernahm dankenswerter Weise diese tierische Rettungsaktion, die sich unweit ihres Feuerwehrgerätehauses abspielte.

Sebastian Schneider und Bernd Spoelstra rückten aus und befreiten die vier Tiere, die im Eis des Teichs feststeckten, binnen weniger Minuten aus ihrem gefährlichen Gefängnis. „Wir haben einfach ein langes Seil genommen und daran einen Hammer befestigt und damit die Eisdecke rund um die Schwäne zerschlagen“, berichtet Schneider. Bereits kurze Zeit darauf waren die Tiere wieder frei.

Nach Rettung auf und davon

„Sie stiegen auf und flogen Richtung Bebra davon“, sagt Spoelstra. Danach war auch der Einsatz der beiden Feuerwehrleute schnell wieder beendet und sie konnten sich nach ihrer erfolgreichen Rettungsaktion wieder aufwärmen gehen. (pgo)

Quelle: HNA

Kommentare