Nachfrage für die Spielzeit 2018 erneut auf Rekord-Niveau

Festspiele: Vorverkauf so gut wie im Vorjahr

Dieter Wedel, Intendant der Bad Hersfelder Festspiele.

Bad Hersfeld. Der Kartenvorverkauf für die Bad Hersfelder Festspiele 2018 läuft ähnlich gut wie der für die vergangenen Spielzeit.

Diese erfreuliche Zwischenbilanz zog Andrea Jung, die kaufmännische Leiterin der Bad Hersfelder Festspiele, mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft.

„Wir sind sehr zufrieden“, erklärte sie auf Anfrage unserer Zeitung, denn die Nachfrage für die beiden Musicals „Hair“ und „Titanic“ sowie die Schauspiele „Das Karlos-Komplott“ und „Shakespeare in Love“ bewege sich auf dem Rekord-Niveau des Vorjahres. Damals waren die Inszenierungen in der Stiftsruine so gut und zum Teil schon ausgebucht wie nie zuvor.

„Das ist ein erheblicher Vertrauensvorschuss“, sagte Jung, der Intendant Dieter Wedel nicht nur freue, sondern den dieser auch als Verpflichtung empfinde.

Mit rund 100 000 zahlenden Besuchern sind die Festspiele 2017 fast schon an die Grenzen ihrer Kapazität gestoßen. „Viel mehr geht nicht“, sagte Jung mit Blick auf verfügbare Plätze und die Aufführungen, weshalb dieser Kundenkreis gepflegt werden und die Zahl „verstetigt“ werden soll. Rund 140 000 Datensätze hat der Ticket-Service gespeichert, um Kunden und Firmen auch gezielt ansprechen zu können.

Dieter Wedel und das Festspiel-Team sind derweil mit der Verpflichtung des Ensembles und den technisch-organisatorischen Vorbereitungen für die am 6. Juli beginnende Spielzeit beschäftigt. Mit Andreas Schmidt-Schaller wurde vor Kurzem ein erster prominenter Name für eine Hauptrolle bekannt gegeben.

Ein erstes Treffen mit Technikern und Bühnenbildnern hat bereits stattgefunden, um Absprachen über Wünsche und Erfordernisse treffen zu können. „Wir sind da deutlich früher dran als im vergangenen Jahr“, stellte Andrea Jung fest und erwartet dadurch auch bessere Planbarkeit, was die Einhaltung des finanziellen Rahmens angeht. 

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