Wieder mit Bestbewertung ausgezeichnet

Erneut drei Sterne für die Wasserqualität des Breitenbacher Sees und im Kirchheimer Seepark

Ungetrübter Badespaß ist am Breitenbacher See möglich. Das Bild wurde im Juni gemacht.
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Ungetrübter Badespaß ist am Breitenbacher See möglich. Das Bild wurde im Juni gemacht.

Die Wasserqualität der beiden offiziellen Badeseen im Landkreis wird auch in diesem Jahr wieder mit der Bestbewertung von drei Sternen bewertet.

Breitenbach/Kircheim – Das geht aus den Daten des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hervor. Die Wasserqualität des Breitenbacher Sees und des Seeparks Kirchheim wird vom Gesundheitsamt während der Badesaison alle 14 Tage überprüft, berichtet Kreissprecherin Jasmin Krenz. Auf Grundlage dieser Daten nimmt das HLNUG dann seine Bewertungen vor. Bei den vergebenen Sternen werden jeweils die vergangenen vier Badesaisons berücksichtigt. Bislang hat es dieses Jahr bei keiner Probe Beanstandungen gegeben. Auch die starken Regenfälle der vergangenen Wochen hätten augenscheinlich nicht zu Auswirkungen auf die Wasserqualität geführt. Zuletzt wurden die beiden Seen am Dienstag überprüft. Eine genaue Beurteilung sei aber erst möglich, wenn die Laborergebnisse vorlägen, so die Kreissprecherin.

Falls es doch einmal Beanstandungen an der Wasserqualität gebe, würde man Warnungen auf der HLNUG-Internetseite und unter hef-rof.de finden, so Krenz. Außerdem würden Warnschilder vor Ort angebracht. Bei der Bewertung des HLNUG werden zwei Arten von Darmbakterien von Menschen und Tieren berücksichtigt, Blaualgen hingegen beispielsweise nicht. Wenn diese vermehrt auftreten würden, würde aber auch gewarnt. In beiden Seen wurde bei der letzten Überprüfung am 6. Juli eine Wassertemperatur von 22 Grad gemessen.

Beide Seen sind offiziell als EU-Badegewässer ausgewiesen. Der stellvertretende Gesundheitsamtsleiter Peter Artelt weist nachdrücklich darauf hin, dass das Schwimmen an allen anderen Seen verboten sei, was auch seine Gründe haben. „Wir warnen alle Bürger ausdrücklich davor, die aushängenden Hinweise und Badeverbote zu missachten.“ Das Gesundheitsamt überprüfe die Wasserqualität nicht an „normalen Baggerseen“ oder in Fulda und Werra. Wer dort trotzdem bade, gefährde seine Gesundheit. Darüber hinaus bestünden weitere Gefahren wie Strömungen und die unbekannte Beschaffenheit des Wassers.

Weitere offizielle Badeseen in der Region sind der Naturbadesee Beiseförth, der Große Pfordter See bei Schlitz und der Silbersee in Frielendorf. badeseen.hlnug.de

Von Christopher Ziermann

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