Erste Prunksitzung der Saison

Eine prima Party: Die Narren feierten in Ronshausen

Einfach spitze: Was die jungen Damen des Karnevalvereins Ronshausen bei der ersten großen Prunksitzung der laufenden Saison präsentierten, konnte sich mehr als nur sehen lassen. Die hier tanzenden KCV-Mädchen waren Teil der drei-mal-elf-mal-zwei-Beine-starken Traumformation in Rot und Weiß. 

Ronshausen. Der Ronshäuser Karneval spielt in der Region in der ersten Liga mit. Das hat die Prunksitzung am Samstagabend mal wieder bewiesen. 

Alles neu bei den Leimendämmlern. Erst ein neuer Gemeindevertretungsvorsitzender, dann ein neu eingeführter Bürgermeister und schließlich noch ein neuer Obernarr bei der Prunksitzung des KCV, die am Samstag unter dem Motto: „Ab in den Zirkus, seid dabei! Beim KCV heißt’s: Manege frei!“ über die Bühne ging.

Sascha Schumann gelang mit großer Liebe zum Karneval, erfrischender Leichtigkeit und sich selbst auf den Arm nehmender Unaufgeregtheit ein so tolles Debüt als Elferratspräsident, dass man nur fragen kann: „Was hat der vorher gemacht, hat der geübt?“ Die Antwort: Er hat „ganz normal“ zehn Sitzungen absolviert, denn am Samstag bekam er für seine elfte den obligatorischen 11er-Orden.

Ganz weit oben

Wie noch viele weitere Aktive, die miteinander bewiesen, dass der breit aufgestellte Ronshäuser Karneval im ganzen Kreis ganz weit oben steht. Und dass wirklich stimmt, was die frenetisch umjubelten „Bänkelsänger“, ganz im Stil der großen Kölner Karnevalshymnen, zum Besten gaben: „Wenn in Ronshausen die Narren tanzen, dann ist die Welt so bunt und schön!“

An Nachwuchs mangelte es nicht. Allein schon die Zahl der Ballett- und Gardetänzerinnen, die sich ein ums andere Mal übertrafen, sprach Bände. Angefangen bei der Hofgarde, den KCV-Küken nebst Security-Boys, den KCV-Kids, den Funkenmariechen Josy Fodor und Emily Nuhn, den KCV-Stargirls bis hin zu den KCV-Mädchen und den KCV-Balletttänzerinnen, die sich in einer drei-mal-elf-mal-zwei-Beine-starken Traumformation in Rot und Weiß zusammenfanden: Alles war herrlich anzuschauen!

Dorfgeschehen im Blick

Aber auch Büttenredner Michael Nuhn, der des Weiteren als „Witzbold“ und „Bänkelsänger“ brillierte, wusste „beinhart“ zu überzeugen. Die „Unglaublichen“ (Steffen Hildebrand, Katja Sauer und Sandra Tobi) glossierten das Dorfgeschehen, die „Landeier“ (Cornelia Funk, Agnes Gries und Katja Schumann) gaben Episoden aus der Gemeindeverwaltung, in der morgens angeblich erst einmal zwei Stunden lang Kaffee getrunken wird, zum Besten, und Kättchen und Eulalia (Daniela Rößler und Kathrin Schade) zogen über die Männer her.

Unnachahmlich Ilja Richter (Sascha Schumann) mit seiner Disco-Crew, die es diesmal nach Mallorca zog, und die fünf-mal-närrische-elf-Minuten mit dem Scharmützel-Lied und tollen Medleys begeisternden „Bänkelsänger“ mit dem genialen „Zirkusdirektor“ Ernst Kapitz, der sich in von ihm erfundenen, jetzt mit LED-Beleuchtung versehenen „Stieflappen“ präsentierte: „Für Weiteröder auch mit Kerzen!“

Abschlussknaller

Abschlussknaller war traditionell das Männerballett, das als Hofballett über die Bühne wirbelte, vorwitzige Blicke auf rote Slips ermöglichte und mit bepunkteten Bikinis und behaarten Bäuchen verzückte.

Zu guter Letzt wurde dann auch das noch getoppt mit dem großen Finale mit Feuerwerk und dem Höhner-Evergreen „Da simmer dabei, dat is prima. Viva Colonia!“ Ronshausen hätte es heißen müssen.

Die Narren feierten in Ronshausen

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