Im Sommer war der Schauspieler bei den Festspielen zu erleben

Ein Fall für Miss Marple im Rotenburger Schlosshof: Erol Sander spielt mit

Rotenburg. Der Verein "Gemeinsam in Rotenburg" sorgt für viele Attraktionen in Rotenburg. Die Aufführung einer Krimikomödie von Agatha Christie mit Erol Sander ist nur ein Beispiel von vielen. 

„Ein Fall für Miss Marple – Ein Mord wird angekündigt“. Diese Kriminalkomödie von Agatha Christie wird am 4. August 2018 im Rotenburger Schlosshof zu sehen sein. Mit dabei ist der beliebte Frauen-Schwarm Erol Sander, der bei den Festspielen 2017 in "Luther - Der Anschlag" auch in der Stiftsruine zu erleben war.

Dieses sommerliche „Bonbon“ in der Fuldastadt ist auch der Verdienst des Vereins „Gemeinsam in Rotenburg“. Vorsitzender Karl-Heinz Lies hat die Kontakte mit dem Kultursommer Nordhessen aufgefrischt und für seine Stadt als Austragungsort geworben.

Seit fünf Jahren gibt es den gemeinnützigen Verein „Gemeinsam in Rotenburg“, der schon für viele Attraktionen und Bereicherungen gesorgt hat. Allein in diesem Jahr hat der Verein über 21 000 Euro für Projekte und Veranstaltungen investiert, um Rotenburg als innovative Stadt weiter zu entwickeln und die Identifikation der Rotenburger mit ihrer Stadt zu stärken.

Der Verein „Gemeinsam in Rotenburg“ hat in diesem Jahr unter anderem einen Lichterbogen für die Weihnachtsdekoration der Stadt im Wert von 3000 Euro gespendet. Das Foto zeigt den Vorstand.

Sehr beliebt, bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen, ist zum Beispiel die Wassertretanlage am Freibad. Verwildert und weitgehend unbeachtet hat der Verein das Juwel wieder entdeckt und zauberhaft gestaltet. Für Bepflanzungen und Instandsetzung hatte „Gemeinsam in Rotenburg“ in 2017 insgesamt 1800 Euro aufgewandt. Großen Anklang fanden auch die Veranstaltungen „Picknick im Park“, „Piano Piano“, die Grimm-Lesung, das Luther-Theater oder „Inse Kirche“ (insgesamt 6800 Euro). Als Unterstützer für Veranstaltungen wirkte „Gemeinsam in Rotenburg“ beim Strandfest, Vereinsjubiläen oder beim Neujahrsempfang (4100 Euro).

Bei bestimmten Projekten der Stadt ist der Verein ebenfalls eine große Stütze. Unter anderem haben die Aktiven einen weihnachtlichen Lichtbogen für 3000 Euro gespendet.

Finanzielle Hilfe gab es auch für La Sopa, das Haus der Jugend, den Barfuß-Pfad und die Luther-Eiche (insgesamt 8400 Euro). „Wir wollen die vielfältigen Vorzüge unserer Stadt für die Bewohner und Gäste deutlich machen“, erklärte Karl-Heinz Lies.

Rotenburg als Marke

Rotenburg soll eine Marke mit einmaligem Kennzeichen werden, wünscht sich der Vorstand. Auf dem Weg dahin begleitet der Verein die Stadt mit „abgestimmten Aktionen, schnellen Entscheidungen durch kurze Entscheidungswege, großer Durchsetzbarkeit und hoher Erfolgswahrscheinlichkeit der Maßnahmen“. Damit dies auch künftig gewährleistet ist, wünscht man sich weitere Mitglieder, die aktiv oder passiv die Heimat- und Kulturpflege mit frischen Ideen bereichern (www.gemeinsam-in-rotenburg.de).

Die Karten für Erol Sander gibt es schon jetzt, zum Beispiel bei der Hersfelder Zeitung, Benno-Schilde-Platz 2 in Bad Hersfeld, Telefon 06621/161168.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Rotenburg (an der Fulda)
Kommentare zu diesem Artikel