Der Norden ist besonders betroffen

Dürremonitor: Teile von Hersfeld-Rotenburg sind viel zu trocken

Hersfeld-Rotenburg. Vertrocknete Felder, verbrannte Rasenflächen, tief stehende Flusspegel – dieser Sommer ist vor allem: heiß und trocken. Das macht sich auch im Boden bemerkbar.  

Diesen Eindruck untermauert auch der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung mit Sitz in Leipzig zeigt.

Der Dürremonitor ist ein Live-Zustandsbericht, der aus gemessenen Niederschlagswerten errechnet, wie feucht der Boden im gesamten Bundesgebiet ist. Wer sich am Montag auf der Internetseite des Forschungsinstituts über den Zustand des Bodens im Landkreis Hersfeld-Rotenburg informieren wollte, sah vor allem eine Farbe: rot.

So sieht der Dürremonitor für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg aus. 

Denn der Landkreis-Ausschnitt auf der Dürremonitor-Deutschlandkarte taucht vor allem den nördlichen Teil des Landkreises in bedrohliche Farbtöne. Alheim, Nentershausen und Ludwigsau sind derzeit dunkelrote Punkte, die für „außergewöhnliche Dürre“ stehen. Kaum besser sieht es in Teilen von Cornberg, Rotenburg, Wildeck, Friedewald, Kirchheim, Neuenstein und Schenklengsfeld aus, wo laut dem Forschungszentrum „extreme Dürre“ herrscht. Das restliche Kreisgebiet ist auf der Karte orangefarben unterlegt und damit der dritten von fünf Trockenklassen zugeordnet – schwere Dürre.

Die Bodenfeuchtigkeit wird abhängig von der Bodenart über den gesamten Bodenhorizont und für die obersten 25 Zentimeter berechnet.

Hier geht's zum Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums.

Quelle: HNA

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