Spielplatz eingeweiht

Neues Kinderparadies in Dankerodes Ortsmitte

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Bringt Leben und Farbe ins Dorf: der neue Spielplatz in Dankerode. Das Prunkstück der Anlage ist die große Spielburg mit zwei Türmen, Wackelbrücke, Tunnelrutsche und Strickleitern, hier belagert bei der Einweihung von Kindern und Erwachsenen. Foto:  Herbert Vöckel

Große Freude im kleinsten Rotenburger Stadtteil: Dankerode hat endlich einen neuen Spielplatz bekommen.

Dankerode. Was hat Dankerode seinen Einwohnern zu bieten? Nun, das ist immerhin ein Dorfgemeinschaftshaus als Domizil für Vereine, eine kleine Kirche, landwirtschaftliche Betriebe, eine gut gehende Gaststätte und den Reiter- und Ferienhof. Und jetzt: einen großen Spielplatz in der Ortsmitte. Ein Platztausch machte es möglich, dass im nördlichsten Rotenburger Stadtteil ein Spielparadies für Kinder entstanden ist.

Das Prunkstück der Anlage ist eine große Spielburg mit zwei Türmen, Wackelbrücke, Tunnelrutsche und Strickleitern. Dazu gibt es noch einen Sandkasten, eine Schaukel und eine Wippe auf dem Spielplatzgelände. „Nach einem harten Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Berliner Flughafen sind wir als Erster durch Ziel gegangen“, sagte Ortsvorsteher Ralf Wassermann mit einem Schmunzeln bei der Einweihung – ein Hinweis auf das Baudrama am Rande der deutschen Hauptstadt. Der alte Spielplatz in Dankerode befand sich neben einem Gastank, das war nicht zumutbar und ein neuer Spielplatz musste her. Erste Gespräche über den Kauf von Grundstücken für die Anlage begannen schon im Jahr 2011.

Das Vorhaben wurde in das Investitionsprogramm der Stadt Rotenburg aufgenommen – und musste Jahr für Jahr verschoben werden. Grund waren die Auswirkungen des Rettungsschirms des Landes Hessen, unter den die Stadt Rotenburg geschlüpft war. Doch 2017 war es endlich so weit, berichtet der Ortsvorsteher. Die Stadt erwarb die Grundstücke und begann mit der Planung.

Das große Spielgerät lag mittlerweile eingezäunt beim Dorfgemeinschaftshaus und konnte von den Kindern bestaunt werden. Da kam dann schon die Frage auf: „Wann ist der Spielplatz fertig?“ Angefangen mit dem Bau wurde im Frühjahr. Die Mauer wurde gesetzt, das Gelände hergerichtet und die Spielgeräte aufgebaut. Jetzt fehlte nur noch der Zaun. Nach dessen Fertigstellung und der Abnahme durch den Sachverständigen war der Weg für die Kinder frei, die neuen Spielgeräte in Beschlag zu nehmen.

Die Kosten für den Spielplatz gab Bürgermeister Christian Grunwald mit 46 000 Euro an. Das Land Hessen habe das Projekt gefördert. Bei den Bauarbeiten zur Errichtung hätten sich die Mitglieder des Ortsbeirats, die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und Spielplatzbeauftragter Jens Landeck stark eingebracht. Über die gelungene Konkurrenz zur Videospielkonsole freute sich Pfarrer Carsten Köthe: Das sei eine Anlage, die das soziale Miteinander fördere.

Quelle: HNA

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