Arbeiten sollen in zwei Jahren abgeschlossen sein

Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra ist eine Baustelle

Baufahrzeuge auf dem Schulhof: Schulleiter Manfred Brill zeigt den Gebäudetrakt, in dem zwei neue Musikräume entstehen. Zuvor befanden sich hier Sekretariat und Verwaltung.

Bebra. Ihre Schule ist seit zwei Jahren auch eine Baustelle: Für die 600 Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte der Brüder-Grimm-Gesamtschule (BGGS) in Bebra sei das eine Herausforderung, die man bisher gut gemeistert habe, erklärt Schulleiter Manfred Brill.

Nach und nach wird ein Raum nach dem anderen fertiggestellt: Die Nutzer von 13 Klassenzimmern, der naturwissenschaftliche Bereich und die Verwaltung freuen sich schon über die hellen, freundlichen Farben, neue Fenster, Heizung, Dämmung und vieles mehr. Dafür müssen andererseits einige Unannehmlichkeiten in Kauf genommen werden: Das ist der Lärm des Presslufthammers nebenan ebenso wie die Schülertoiletten auf dem Schulhof in Containern.

Seit Sommer 2015 wird an der BGGS gebaut: Das erste Obergeschoss wurde komplett entkernt und sah aus wie ein Parkhaus, berichtet der Schulleiter. Jetzt sind die Wände gemauert, wärmedämmende Fenster eingebaut und die Raumgrößen den heutigen Anforderungen angepasst worden. Die neuen Klassen- und naturwissenschaftlichen Fachräume befinden sich im Obergeschoss, dazu zwei EDV-Räume, ein Multifunktions-, zwei Inklusionsräume und andere mehr. Auch im Erdgeschoss sind einige Räume fertiggestellt. So befindet sich die Verwaltung jetzt in ehemaligen Klassenräumen neben dem Haupteingang.

Baufahrzeuge auf dem Schulhof: Schulleiter Manfred Brill zeigt den Gebäudetrakt, in dem zwei neue Musikräume entstehen. Zuvor befanden sich hier Sekretariat und Verwaltung.

Die Bauarbeiten bedeuteten für die Schule eine Belastung, räumt Manfred Brill ein. Man habe eine Auslagerung an den Standort Bünberg überlegt, aber verworfen, und sei stattdessen enger zusammengerückt. Auch auf Container als Unterrichtsräume hat man verzichtet. Brill lobt die Schülerschaft, die mit Geduld die Bauarbeiten ertrage und sich diszipliniert verhalte. Auch mit Bauleiter Volker Borneis vom Immobilienmanagement beim Kreis arbeite man gut zusammen, sagt Brill.

Ausstattung fehlt noch

Die fertigen Klassenräume sind zum Teil mit Beamer ausgestattet und in warmen Farben gehalten, im Obergeschoss sind blaue Türen eingebaut worden. Auch die Naturwissenschaftler, die schon seit drei Jahren nach einem Wasserrohrbruch auf die meisten Experimente im Unterricht verzichten mussten, freuen sich über die neuen Räume. Allerdings fehlt jetzt noch die Ausstattung von den Gasbrennern bis hin zu PCs, erklärt Dr. Holger Schöpfe beim Rundgang durch das teilsanierte Schulgebäude.

Noch bis Ende 2019 soll es dauern, bis zuletzt auch die Cafeteria saniert ist.

Quelle: HNA

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