Neuer Spielplatz eröffnet

Breitenbach: Ran an Reck und Rutsche

Geschafft: Kindergartenleiterin Maritta Heese (von links), Ortsvorsteher Guido Zilch, Bebras Erster Stadtrat Bernd Holzhauer, Gerhard Schneider-Rose, Stadtjugendpfleger Uli Rathmann und Christina Kindler freuen sich mit den Breitenbachern, dass die Kids vom Fuldastrand ab sofort ganz offiziell auf ihrem neuen Kinderspielplatz spielen dürfen. Fotos: Apel

Breitenbach. Für Alt-Ortsvorsteher Werner Hof war es Ehrensache, bei der Einweihung des neuen Kinderspielplatzes am ehemaligen Breitenbacher Kindergarten am Fuhrmannsweg dabei zu sein.

Für den amtierenden Ortsbeiratschef Guido Zilch, seine Mitstreiter und den Ersten Stadtrat Bernd Holzhauer erst recht.

Zilch begrüßte Kinder, Eltern und Großeltern und bedankte sich bei den vor Ort anwesenden Feuerwehrleuten, die zusammen mit guten Geistern vom Kindergarten für Bratwurst, Steaks und Kuchen sowie für Getränke sorgten. Denn ein bisschen sollte ja auch gefeiert werden, dass die Breitenbacher zwei in die Jahre gekommene Spielplätze „los“ sind und einen schönen neuen haben. Das war bei strahlend blauem Himmel kein Problem, und gut gestärkt war es für die örtliche Prominenz auch kein Problem, ein eigens für diesen Zweck gespanntes, rot-weißes Flatterband zu durchschneiden und die neue Attraktion zur Benutzung freizugeben.

Gleich ausprobiert

Das geschah unter großem Hallo und gleich danach wurde alles ausprobiert: die beiden Multifunktionsgeräte mit Turm und Rutsche, die Reckkombination, die althergebrachte Mehrfach-Schaukel und die beim Breitenbacher Nachwuchs schon jetzt sehr beliebte Vogelnest-Schaukel. Auf der ließ sich zusammen mit einigen Kindern sogar Ortsvorsteher Guido Zilch hin- und herschaukeln, angeschubst vom elfjährigen Noel-Maximilian Eller, der froh war, dass er jetzt nicht mehr so weit laufen muss, wenn er spielen will. Auch die siebenjährige Anna Ludwig war voller Freude.

Nur das Dach bleibt

Ihr Papa Martin Ludwig unterstrich gemeinsam mit seinen Ortsbeiratskollegen Gerhard Schneider-Rose und Guido Zilch, dass es nun darauf ankomme, dass auf der Grundlage des zur endgültigen Genehmigung anstehenden Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) mit der Entkernung des alten Kindergartengebäudes begonnen werden könne. Von dem soll nur das vor 24 Jahren aufgesetzte Dach übrig bleiben. Unter diesem soll unter dem Arbeitstitel „Errichtung einer Kulturstätte“ sodann ein Platz entstehen, auf der vom Geburtstag bis zum Dorffest alle möglichen Feste gefeiert werden können.

Quelle: HNA

Kommentare