100.000 Euro Schaden

Brand in Rotenburg: Hund aus verqualmtem Haus gerettet

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Nachdem der Labrador aus dem ausgeholt wurde, erholte er sich im Auto bevor es zum Tierarzt ging.

Rotenburg. In einem Holzhaus in Rotenburg hat es am späten Dienstagabend einen Feuer gegeben. Ein Hund befand sich noch in dem verqualmten Gebäude und war kurze Zeit bewusstlos.

Am Dienstagabend entdeckte der Bewohner eines Einfamilienhauses im Schwedenhaus Stil als er gegen 22.15 Uhr nach Hause kam, das sein Haus völlig verqualmt war. Sofort holte der Hausbesitzer seinen Labrador, der sich noch im Haus befand, aus dem völlig verqualmten Haus und ließ durch einen Nachbarn die Feuerwehr alarmieren. 

In der Zwischenzeit kümmerte sich der Mann um seinen kurzfristig bewusstlosen Hund, brachte ihn, nachdem er sich etwas erholt hatte, in seinem Auto unter, um später mit ihm noch zu einem Tierarzt zu fahren. 

Zeitgleich durchsuchte die Feuerwehr aus Rotenburg das Haus nach einem Brandherd. Wie die Polizei später an der Einsatzstelle mitteilte, ist das Feuer vermutlich aus bisher unbekannter Ursache in der Küche ausgebrochen, hat diese völlig zerstört und auch das Wohnzimmer teilweise stark beschädigt. 

Das Feuer in dem Holzhaus ist vermutlich in der Küche ausgebrochen. Die Ermittlungen dauern an.


Nach ersten Einschätzungen wurde das Feuer vermutlich durch die starke Rauchentwicklung erstickt. Eine Suche der Feuerwehr nach Brandnestern mit einer Wärmebildkamera blieb ergebnislos. Das Haus ist nach dem Feuer für unbewohnbar erklärt worden. 

Von der Polizei wurde die Brandermittlung der Kripo eingeschaltet. Die Höhe des Schadens wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren aus Rotenburg und Braach mit 30 Einsatzkräften, sowie ein Rettungswagen des DRK.

TVnews-Hessen

Quelle: HNA

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