Beute: Ein 50 Euro-Schein

Bebra: Postbote von drei Afrikanern überfallen

Bebra. Von drei Afrikanern wurde am Donnerstag in Bebra ein Postbote überfallen. Sie erbeuteten einen 50 Euro-Schein.

Kurz vor 15.30 Uhr lieferte der 27-jährige Postbote Pakete in ein Mehrfamilienhaus Im Göttinger Bogen Nummer 50 aus. Als er zum Haus und zurück zu seinem Postauto gegangen war, wurde er plötzlich von einem Mann von hinten umklammert und einige Meter hinter das Haus geschoben. Dort warteten offenbar zwei Mittäter. Man nahm ihn in den Schwitzkasten, schlug ihn mit Fäusten gegen den Oberkörper und verlangte Geld. Bei seinem Versuch sich zu befreien, wurde das T-Shirt eines der Täter zerrissen. 

Im Zuge der Auseinandersetzung fiel die Geldbörse des Postboten aus seiner Hosentasche. Aus der Geldbörse entnahmen die Täter einen 50 Euroschein, liefen zunächst über eine Grünfläche in Richtung des Hauses Nummer 54 und von dort in unbekannte Richtung davon. Der Postbote verständigte sofort über den Notruf 110 die Polizei. Die eingeleitete Fahndung der Polizei in dem Wohngebiet Göttinger Bogen verlief ohne Ergebnis.

Die drei Täter werden wie folgt beschrieben:

Alle drei sollen Afrikaner im Alter von ca. 25 bis 30 Jahren gewesen sein und trugen Glatze. Einer war ca. 1,65m, die Anderen ca. 1,80m groß. Einer der Täter trug einen dünnen Kinnbart, ein anderer war von kräftiger Statur.

Bekleidung: Einer der der Täter trug eine blaue Hose und eine schwarze Jacke, der Zweite einen schwarzen Jogginganzug, der Dritte eine dunkelblaue Jeans und ein grünes T-Shirt.

Bereits am Mittwochnachmittag (6. Juni) hatte es eine Begegnung des Postboten mit vermutlich einem der Täter gegeben. Gegen 15 Uhr war er im Bereich der Straße Im Göttinger Bogen am Ausliefern von Paketen mit seinem Postauto. Dabei sah er, wie ein Mann versuchte, Pakete aus dem Postauto zu stehlen. Als er den Täter ansprach, wurde er von ihm mit der Hand gegen die Wange geschlagen und lief weg. Dieser Sachverhalt wurde erst am Donnerstagnachmittag bei der Polizei bekannt.

Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise bitte an die Polizei in Rotenburg, Telefon: 06623/9370 oder im Internet unter www.polizei.hessen.de - Onlinewache.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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