Präventionswochen zum Start ins neue Schuljahr

Schulen wollen nicht wieder in den Lockdown

Schüler mit Masken
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Zum Beginn des neuen Schuljahrs müssen Schüler aller Altersstufen im Unterricht eine Maske tragen.

So normal wie möglich soll der Schulbetrieb an den Schulen in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner am Montag beginnen – soweit das eben unter Corona-Bedingungen möglich ist.

Hersfeld-Rotenburg – „Wir wollen nicht wieder in den Lockdown“, betonen Jürgen Krompholz und Dirk Beulshausen vom Staatlichen Schulamt für die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner bei der traditionellen Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn.

Jürgen Krompholz, der kommissarische Leiter des Staatlichen Schulamts in Bebra

Das Schuljahr beginnt deshalb mit zwei Präventionswochen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler dreimal pro Woche testen und auch während des Unterrichts medizinische Masken aufbehalten. So sollen Infektionsgefahren durch Urlaubsheimkehrer so gering wie möglich gehalten werden, erklärt Jürgen Krompholz, der kommissarisch die Leitung des Amtes nach dem Abschied von Anita Hofmann in den Ruhestand übernommen hat.

Sollte sich doch jemand infiziert haben, dann solle aber nicht mehr die gesamte Klasse in Quarantäne geschickt werden, sondern nur die in der Nähe sitzenden Schüler. Eine klare Anweisung des Gesundheitsamtes, wie mit Infektionen und Risiken umzugehen sei, hätten die Schulen bekommen, sagt Dirk Beulshausen. Die steigenden Corona-Infektionen machen den beiden Schulamtsdirektoren jedenfalls große Sorgen.

Sie hoffen nun, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler sich impfen lassen. Impfangebote soll es auch an den Schulen geben. Ausdrücklich betont Krompholz mehrfach, dass es keine Benachteiligungen für Nichtgeimpfte, keinen Druck und auch keinen Impfzwang geben soll. Ob jemand sich impfen lasse oder nicht, sie die Entscheidung jedes Einzelnen.

Das neue Schuljahr soll auch ein Jahr des Aufholens sein, sagt Dirk Beulshausen. Mit dem Programm „Löwenstark“ des Landes Hessen, erhielten die Schulen zusätzliches Geld, mit dem sie Angebote machen könnten, damit coronabedingte Lücken geschlossen werden können. Von Lockdown und Homeschooling seien besonders die Klassen sieben bis neun betroffen gewesen. (Christine Zacharias)

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