100 Minuten Fahrzeit

GDL will neue Regionalzugverbindung von Kassel nach Erfurt 

Bebra. Die Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) spricht sich für eine schnellere Regionalzugverbindung zwischen Kassel und Erfurt aus. 

Der neue Hessen-Thüringen-Express soll auch die stark frequentierte Cantus-Verbindung Kassel-Melsungen-Bebra-Fulda entlasten.

„Wer von Kassel aus nach Erfurt möchte, ist mindestens zwei Stunden und zehn Minuten unterwegs“, so Patrick Rehn von der GDL-Ortsgruppe Bebra. Lediglich die wenigen Intercity-Verbindungen überbrückten die Strecke mit Halten in Bebra, Eisenach und Gotha in 95 Minuten. „Wir stellen uns besonders Halte an den Übergangspunkten zum regionalen Zugverkehr in Melsungen, Bebra, Gerstungen, Eisenach, Fröttstädt, Gotha und Neudietendorf vor“, teilt Rehn mit, der die Fahrtzeit des neuen Regionalzuges auf rund 100 Minuten beziffert.

Grundangebot sollte dabei ein Zwei-Stunden-Takt zwischen 6 und 22 Uhr sein. „Um schnelle Fahrzeiten und das Erreichen der wichtigsten Anschlüsse zu sichern, kann und darf eine solche Linie nicht durch zu viele Halte verwässert werden.“

Positiv würde sich die neue Verbindung auf den in Stoßzeiten überlasteten Cantus Kassel-Fulda auswirken, „da Fahrgäste die von Bebra und Melsungen nach Kassel pendeln, den neuen Hessen-Thüringen-Express nutzen könnten“. (ses)

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