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Den Regentropfen zum Trotz: Gute Laune beim Auftakt von „Mittwochs in Bebra“

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Von: Wilfried Apel

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Stößchen auf den Platz im Trockenen: Statt auf dem Vorplatz im Regen zu sitzen haben sich von links Simon Becker, Cassandra Kolloch, Moritz Rimbach und Patrick Kreuzberger einen Tisch im Lokschuppen gesichert.
Stößchen auf den Platz im Trockenen: Statt auf dem Vorplatz im Regen zu sitzen haben sich von links Simon Becker, Cassandra Kolloch, Moritz Rimbach und Patrick Kreuzberger einen Tisch im Lokschuppen gesichert. © Wilfried Apel

So ganz hat das Wetter nicht mitgespielt, aber was bei der Konzertreihe „Mittwochs in Bebra“ am ersten von vierzehn Sommerabenden nicht der Fall war, kann ja noch werden.

Bebra - „Für nächsten Mittwoch ist Sonne vorhergesagt“, sagte Lokschuppen-Chef Matthias Bähr beim gestrigen Auftakt mit einem Lachen. Und der Bäwersche ist sich bei seiner Prognose ziemlich sicher. Am Eröffnungsmittwoch hatte Bähr am frühen Nachmittag in weiser Voraussicht dafür gesorgt, dass nicht nur auf dem angestammten Biergartengelände auf dem Lokschuppen-Vorplatz Tische und Bänke aufgestellt werden, sondern darüber hinaus auch in großer Zahl im Veranstaltungshaus selbst. Der Lokschuppen bildete eine Art Regendach, unter das die meisten Biergartengäste auswichen, als die ersten Tropfen vom Himmel fielen. Nicht allzu viele Regentropfen, aber eben doch zu viele.

Erfahrung aus dem Vorjahr: Nachdem Felix Kohlhoff bei seinem ersten Mittwochs-in-Bebra-Konzert vier Stunden am Stück gespielt hatte, plante der Rotenburger diesmal zwei kleine Pausen ein.
Erfahrung aus dem Vorjahr: Nachdem Felix Kohlhoff bei seinem ersten Mittwochs-in-Bebra-Konzert vier Stunden am Stück gespielt hatte, plante der Rotenburger diesmal zwei kleine Pausen ein. © Wilfried Apel

Trotzdem war fast alles wie immer und Bähr resümierte: „Wir sind flexibel. Wo sonst gibt es das noch, dass man ganz schnell in einen Ersatz-Biergarten umziehen und weiterfeiern kann. Mit unserer Konstellation haben wir, wenn man so will, immer perfektes Wetter.“

Ähnlich sah es Eva Köck, die ihre kleine Feiergruppe „im Außenlokal“ zu einer von Christoph Buschs New-Sun-Team gegrillten Bratwurst eingeladen hatte. „Wir freuen uns, dass wir wieder feiern können. Das bisschen Regen macht uns nichts aus. Auch Oliver Rohleder nahm es gelassen: „Wir halten es mit dem Phil-Collins-Song Against all Odds und lassen es uns allen Widrigkeiten zum Trotz gut gehen“, sagte er. Und Simon Becker, Patrick Kreuzberger und Moritz Rimbach freuten sich: „Toll, dass auch bei nicht gerade idealem Wetter so viele Leute da sind.“ Gegen 19 Uhr hatte Bähr etwa 120 Gäste gezählt.

Währenddessen startete Sänger und Gitarrist Felix Kohlhoff auf der großen, wie immer effektvoll beleuchteten Lokschuppen-Bühne in seine zweite große Runde. Er hatte gemächlich angefangen, es sollte aber poppiger und lauter weitergehen, so das Versprechen.

Darauf freute sich der ziemlich weit vorn sitzende Freundeskreis, den Gudrun Werner um sich geschart hatte. Die Bebranerin schwärmte von den tollen Sommerabenden des vergangenen Jahres, ihr gefiel es aber auch unter dem großen Lokschuppen-Dach. Anette Keck warb dafür, möglichst viele Vor-Ort-Veranstaltungen zu besuchen – vor allem dann, wenn ohne Eintritt handgemachte und dazu noch gute Musik zu hören ist. Dem stimmten auch Anne und Martin Gleim und ihr fünfjähriger Sohn Jannis zu, die zum ersten Mal im Lokschuppen saßen: „Es gefällt uns gut hier, und wir werden bestimmt nicht zum letzten Mal im Biergarten am und im Lokschuppen sein.“

Von Wilfried Apel

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