Ehrenamtliches Engagement

Bebras Ehrenbürgermeister Horst Groß mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

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Wurde mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt: Horst Groß, hier mit Ehefrau Brigitte. 

Bebras Ehrenbürgermeister Horst Groß ist am Mittwoch für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. 

Der 72-Jährige, der von 1995 bis 2014 die Geschicke der Stadt Bebra als Bürgermeister lenkte, erhielt bei einer Feierstunde in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Überreicht wurde die hohe Auszeichnung von Ministerpräsident Volker Bouffier. 

„Nicht nur als Bürgermeister, auch als Aktiver im Verein war Horst Groß immer nah an der Lebenswirklichkeit der Menschen. Mit seinem Einsatz trägt er maßgeblich zum Gemeinwohl bei und unterstützt das hessische Vereinswesen in außerordentlichem Maße“, sagte der Ministerpräsident. 

Horst Groß zeichne sich durch langjähriges ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Kommunalpolitik und Sport aus, heißt es in einer Mitteilung aus der Staatskanzlei. Er war mehr als 40 Jahre kommunalpolitisch aktiv, nach seinen Amtszeiten als Bürgermeister war er als Stadtverordneter in der Stadtverordnetenversammlung Bebra tätig. Seit 1997 ist er Mitglied im Kreistag des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

Neben zahlreichen kommunalpolitischen Mandaten wirkte er unter anderem im Fußballclub 1964 Gilfershausen und beim Hessischen Fußballverband als Schiedsrichter. Die Liste der Vereinsmitgliedsschaften des 72-Jährigen ist lang.

Bei der Feierstunde in der Staatskanzlei wurden auch Ex-Fußball-Nationalspieler Sebastian Kehl und sein Vater Dieter Kehl ausgezeichnet. Der in Fulda geborene Sebastian Kehl engagiert sich unter anderem für Zivilcourage, Vielfalt, Toleranz und Fair Play sowie gegen Rassismus. Er erhielt den Hessischen Verdienstorden am Bande. Dieter Kehl wurde für seinen Einsatz für die Gemeinschaft in Tann (Rhön) mit dem Hessischen Verdienstorden gewürdigt.

Hintergrund: Hessisches Verdienstkreuz und Bundesverdienstkreuz

Der Hessische Verdienstorden wird zur Würdigung hervorragender Verdienste um das Land Hessen und seine Bevölkerung vom Hessischen Ministerpräsidenten verliehen. Es gibt zwei Ordensstufen: Hessischer Verdienstorden am Bande (niedrigere Stufe) und Hessischer Verdienstorden (höhere Stufe).

Der damalige Bundespräsident Theodor Heuss stiftete im Jahr 1951 den Verdienstorden der Bunderepublik Deutschland. Er wird für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland sowie für Leistungen im politischen, wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Bereich verliehen. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird in acht Stufen verliehen. Die Stufen, beginnend mit der niedrigsten, sind: Verdienstmedaille, Verdienstkreuz am Bande (umgangssprachlich: „Bundesverdienstkreuz“), Verdienstkreuz 1. Klasse, Großes Verdienstkreuz, Großes Verdienstkreuz mit Stern, Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, Großkreuz sowie Sonderstufe des Großkreuzes.

Quelle: HNA

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