Flyer, Prospekte und Karten

Anlaufstelle für Touristen-Infos: Gästestützpunkt öffnet am Breitenbacher See

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Zufriedene Gesichter: Von links Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, Nancy Konrad, Stefan Knoch, Anke Schröder, Andreas Ehrnsberger und Uwe Hassl, Bürgermeister von Bebra.

Breitenbach. Was die Region um Bebra für Touristen attraktiv macht, erfahren Besucher jetzt auch direkt am Breitenbacher See. Dort wurde ein sogenannter Gästestützpunkt eröffnet. 

Bei schönem Wetter an den See fahren und bei den sommerlichen Temperaturen ein Tretboot ausleihen – oder doch mal das Stehpaddeln versuchen? Der Breitenbacher See hat seinen Gästen in der Sommerzeit einiges zu bieten. Was die Region um Bebra für Touristen noch attraktiv macht, wir den Gästen ab sofort direkt vor Ort beantwortet: in einem sogenannten Gästestützpunkt am See.

Eröffnet haben den Informationsstand die Radstation Bebra und der Tourismus-Service Erlebnisregion Mittleres Fuldatal. Den Stützpunkt brauche es, um die Weiterentwicklung des Tourismusmarketings garantieren zu können, so die Erklärung. 

Wer hält sich am See auf? Einheimische Gäste oder Urlaubsgäste mit längerer Anreise? Welche Angebote werden wahrgenommen? Die Ergebnisse von vor Ort sollen Antworten liefern.

Station ist im Verleih für Stand Up Paddling

Die Touristeninformation befindet sich im dritten Stock des Bebraer Rathauses. Nun soll es alle Informationen, die Gäste benötigen könnten, auch am Breitenbacher See geben. Anke Schröder von der Radstation Bebra betreibt am See einen Verleih für Stand Up Paddling und ist somit täglich vor Ort. 

Ihr Stand bietet sich als Stützpunkt an. Dort liegen Flyer, Prospekte und Karten aus, die auf Attraktionen in allen fünf Kommunen der Region hinweisen. Zudem ist die Radstation Mitglied des Tourismusvereins und eng an der regionalen Entwicklung beteiligt. „Mit solchen Betrieben können wir einfach vorwärts kommen“, erklärt Nancy Konrad vom Tourismus-Service.

Auch Infos für Einheimische sind dabei

Aber nicht nur die Gäste sollen über attraktive Tourismus-Angebote der Region, etwa die Handwerk-Erlebnisroute, informiert werden. Auch Einheimische wüssten oftmals nicht, was es vor der eigenen Haustür alles zu erleben gibt, so die Initiatoren. 

Außerdem soll das Binnenmarketing vorangetrieben werden, um die Marke in der Region zu verstärken. Christian Grunwald, Bürgermeister von Rotenburg und erster Vorsitzender des Vereins, schätzt den Wert des neuen Stützpunkts: „Die neue Außenstelle befindet sich auf einem wunderbaren Gelände, direkt bei den Gästen, wo die Informationen gebraucht werden.“

Die Kooperation mit der Radstation Bebra, insbesondere mit Anke Schröder und Andreas Ehrnsberger, beschreibt er als unbezahlbar: „Wir haben hier zwei tolle Menschen, die mittendrin sind und den Tourismus vorantreiben. Das ist für uns wie ein Sechser im Lotto.“

„Sie sind mit Herzblut dabei, das merkt man“, stellt auch Stefan Knoch, Geschäftsführer der Stadt-Entwicklung Bebra, mit Blick auf Anke Schröder und Andreas Ehrnsberger fest.

Von Laura Böhnert

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