Jetzt barrierefrei von der Gilfershäuser Straße aus 

Bahnhof Bebra: Zweite Zufahrt zum Parkplatz auf der Ostseite ab 12 Uhr offen

Ab Mittag befahrbar: Die zweite Zu- und Abfahrt zum Parkplatz auf der Bahnhof-Ostseite (rechts). In der Mitte der Bürgersteig. Hier fehlt noch das Geländer zu der Gabionenwand. Links vorn die Treppe im Rohzustand. Die Stufen sind noch nicht fertig. Fotos:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Nachdem die Fußgänger schon seit ein paar Tagen nicht mehr vom Bahnhof durch den Bretterverschlag auf die Ostseite laufen müssen, gibt es jetzt auch gute Nachrichten für die Pendler mit Auto und Menschen mit Behinderung.

Von Osten her ist der Bahnhof jetzt barrierefrei zugänglich, und heute ab 12 Uhr ist die zweite Zu- und Abfahrt zum Parkplatz auf der Ostseite in Höhe des Lokschuppens befahrbar.

Auch der Parkplatzteil, der bisher noch von den Baufirmen genutzt worden ist, steht jetzt zum Parken zur Verfügung.

Wer jemanden mit dem Auto zum Bahnhof bringt, kann ihn an der „Kiss and Ride“-Schleife (Küssen und fahren) im eingeschränkten Halteverbot aussteigen lassen. Sobald sie geliefert sind, werden außerdem die beiden Fahrradständer, einer mit Überdachung, aufgestellt.

Auch wenn noch nicht alle Arbeiten auf der Ostseite erledigt sind, werden die Anlagen schon zur Nutzung freigegegben, erklärt Bauamtsleiter Patrick Schuster. So fehlen beispielsweise noch die Geländer am neuen Bürgersteig und rund um die Drehscheibe. Sie sollen erst im Oktober kommen.

Lokschuppen: Ein befahrbares Gleis führt hinein.

Auch die Lieferung der Stufen auf der Treppe neben dem Lokschuppen von und zur Gilfershäuser Straße lässt noch auf sich warten. Die Baufirmen seien ausgelastet, sagt Schuster.

Insgesamt hat der zweite Bauabschnitt der sogenannten Park&Ride-Anlage Ost 800 000 Euro gekostet. 70 Prozent der förderfähigen Kosten werden aus verschiedenen Töpfen (GVFG/FAG) finanziert. So wird beispielsweise das hochwertige Pflaster rund um die Drehscheibe nicht komplett bezuschusst.

Der derzeit unbepflanzte Hang an der neuen Zufahrt wird noch begrünt. Entlang der Gabionenmauer plant der Bürgermeister einen Blühstreifen, berichtet Schuster.

Drehscheibe: Bis man über die Drehscheibe gehen kann, wird es noch etwas dauern, erklärt Patrick Schuster. Sie wird dann so gedreht, dass über sie der direkte Fußweg vom Bahnhof zur Ostseite führt. Schon jetzt läuft man um die Drehscheibe auf neuem Pflaster.

Auch die Drehscheibe vor dem Lokschuppen soll wieder gangbar gemacht werden. Das wird aber erst im nächsten Jahr geschehen, wenn der Lokschuppen als Veranstaltungsort hergerichtet wird.

Quelle: HNA

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