Fahrplanwechsel

Bad Hersfeld und Bebra bleiben im ICE/IC-Netz der Bahn

Hersfeld-Rotenburg. Auch nach dem Fahrplanwechsel der Bahn im Dezember bleiben Bad Hersfeld und Bebra fast ausnahmslos mit ihren bisherigen ICE- und Intercity-Verbindung an das Fernverkehrsnetz angeschlossen.

Im Detail gibt es allerdings zahlreiche Änderungen. In Bad Hersfeld fahren die ICEs Richtung Osten jetzt wieder bis nach Dresden und in der Gegenrichtung sogar bis Wiesbaden/Mainz – wie bisher mit Halt am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens. Allerdings verschiebt sich der Zwei-Stunden-Takt der acht Zugpaare um eine Stunde.

Nach Leipzig/Dresden geht es jetzt erst um 8.40 Uhr los, Richtung Frankfurt um 6.17 Uhr und 7.16 Uhr.

Die Hoffnung, dass sich durch die Inbetriebnahme der jetzt lückenlosen Schnellbahnstrecke von München nach Berlin auch die Anschlüsse am Kreuz Erfurt verbessern würden, erfüllen sich nur zum Teil: Die Fahrtzeiten von Bad Hersfeld in die Hauptstadt differieren zwischen 3:11 und 3:43 Stunden. Das ist nicht wesentlich flotter als bisher.

Allerdings gibt es am späten Abend einen Ausreißer: Abfahrt um 21.36, Ankunft in Berlin um 0.29 Uhr, das sind weniger als drei Stunden. In Erfurt bleiben jedoch nur vier Minuten zum Umsteigen. Auch umgekehrt geht es tagsüber nicht schneller, dafür gibt es künftig jeden Abend sogar eine durchgehende Verbindung, die etwas mehr als drei Stunden benötigt. Abfahrt in Berlin ist um 19.28 Uhr, Ankunft in Bad Hersfeld um 22.31 Uhr.

In Bebra geht es weiterhin dreimal täglich mit dem IC Richtung Düsseldorf und ebenfalls dreimal nach Leipzig. Weggefallen ist hier allerdings der morgendliche Pendler-IC nach Frankfurt, der künftig in Eisenach startet und auf der Fahrt nach Bad Hersfeld Bebra rechts liegen lässt. In der Nacht zum Montag fährt dieser Zug wie bisher von Berlin ab.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © W. Apel

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