Jugendclubsenioren siegten

Auf der Blaulicht-Kirmes in Machtlos sorgten Wasserspiele für Abkühlung

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Hat die richtige Größe: Der gerade aufgeblasene Luftballon fällt nicht durch den von Ortsvorsteher Udo Berle gehaltenen Kontroll-Eimer ohne Boden. Letztendlich brachte es das als zweites an den Start gegangene Damen-Team Rotsteppchen 2 auf 45 Luftballons. Das Männer-Team des Heiß-Kalt-Sauna-Clubs (im Hintergrund in Gelb) brachte es auf 41 Luftballons.

Machtlos. Mit allem, was dazugehört, feierten Einwohner sowie Gäste von Machtlos und hatten Spaß bei den Kirmesspielen.

Letzter Höhepunkt nach Disco, Tanz, Kirmesgottesdienst, Tombola, Konter-Schoppen und Leberkäs-Katerfrühstück waren die Kirmesspiele, die am Montagnachmittag bei 34 Grad warmer Wüstenluft über die Bühne gingen.

Da traf es sich gut, dass in diesem Jahr die Feuerwehr federführend beim Dorfereignis Nummer 1 war und immerhin ein Spiel mit gutem Machtloser Quellwasser vorbereitet hatte. Das ließ der erfahrene Feuerwehrmann Wolfgang Jakob vor dem Dorfgemeinschaftshaus in ein schwarzes Speisfass laufen, aus dem es die Mitspieler der acht angetretenen Mannschaften mit drei Feuerwehrhelmen schöpfen und nacheinander über „eine kurze Sprintstrecke“ zu einer Kübelspritze bringen mussten.

Natürlich hatten die Feuerwehrhelme Löcher, sodass es unterwegs nass wurde. Und natürlich war es auch nicht gerade leicht, mit einer Handpumpe so viel und so gleichmäßig Druck aufzubauen, dass man mit einem an die Kübelspritze angeschlossenen Strahlrohr Wasser durch zwei kleine Löcher in „ein brennendes Haus“ spritzen konnte. Von daher verwundert es nicht, dass sich das Spritzwasser nur milliliterweise in dem hinter dem Haus stehenden weiteren schwarzen Speisfass sammelte. Den zunächst besten Spritzwert maß Ortsvorsteher Udo Berle bei den vier „Rotsteppchen“ des Teams 1 der Stepptanzgruppe. 400 Milliliter schossen Simone Jünemann, Petra Kropp, Sandra Leimbach und Anke Ratka ins Fass.

Beim Luftballon-Aufblasen-und-Zubinden-Wettbewerb waren die zuerst angetretenen Mannschaften hingegen so gut bei der Sache, dass sehr schnell Luftballonnachschub herbeigeschafft werden musste. Erfolgreiche Aufbläser waren mit Unterstützung wohlmeinender Eltern auch die jüngeren Kinder, gefolgt von den älteren Kindern und der älteren Jugendclubgruppe, die nur 37 Sekunden dafür gebraucht hatte, um einen Tennisball mittels Dachrinnenteilen über einen ansteigenden Weg in einen roten Eimer plumpsen zu lassen.

Hatte Spaß: Das Team von Rotsteppchen 2 mit Simone Jünemann (von links), Petra Kropp, Sandra Leimbach und Anke Ratka nach der Brandbekämpfung.

Feuerwehrvereinsvorsitzender Alexander Duschek war sehr zufrieden mit dem Verlauf der Kirmes. „Es hätte nicht alles so gut geklappt, wie es geklappt hat, wenn nicht wieder alle Vereine und auch viele nicht-vereinsgebundene Machtloser so toll mitgezogen und -geholfen hätten. Der Zusammenhalt bei uns ist einfach wunderbar!“ Sprach’s und gratulierte am frühen Abend den Jugendclubsenioren, die es zu guter Letzt auf 525 Milliliter Spritzwasser gebracht hatten, zur Goldmedaille bei den Kirmesspielen. Auf dem zweiten Platz landete das Team „Rotsteppchen 2“, auf dem dritten die vier Herren des Heiß-Kalt-Sauna-Clubs.

Quelle: HNA

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