Forderung: Rotenburger Einrichtung umnutzen

Auch Steuer-Gewerkschaft für zentrale Ausbildung in Rotenburger Kaserne

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Zurzeit Erstaufnahmeeinrichtung: die frühere Alheimer-Kaserne in Rotenburg

Rotenburg. Nach der Zoll-Gewerkschaft spricht sich nun auch die  Deutsche Steuergewerkschaft für die Nutzung der Alheimer-Kaserne in Rotenburg als Aus- und Fortbildungsstätte aus.

Aktuell wird die Kaserne als Hessische Erstaufnnahmeinerichtung für Flüchtlinge genutzt.

Seit Bekanntwerden der hohen Einstellungszahlen und der räumlichen Enge am Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz habe die Steuergewerkschaft die Nutzung der Kaserne vorgeschlagen, erklärte Vorsitzender Michael Volz. Die zusätzliche Ausweitung zur zentralen Ausbildungsstätte für den Zollbereich werde dabei untersützt. Viele Herausforderungen am Standort Rotenburg könnten gemeinsam gelöst und die Region nachhaltig gestärkt werden, meinte Volz.

Gute Unterbringung

Er wies noch einmal darauf hin, dass die Anwärter des Studienzentrums nicht nur im Studienzentrum und im Schloss untergebracht seien, sondern auch in Räumen des Herz- und Kreislaufzentrums, der BKK-Aklademie und im Jugendhof. Außerdem gebe es Verkehrsprobleme. Deshalb sei die Kasernenlösung sinnvoll. „Wichtig für uns ist eine zeitgemäße und gute Unterbringung, also vergleichbare sachliche Standards. Man muss es nur wollen und somit ein Bekenntnis zur Region Rotenburg geben“.

Quelle: HNA

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